Centralasiatisclie Studien.
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Namen der Tübeter und Tanguten ’lcrairjJove«; (bei
Alkman, Aristeas,' Herodotos, Ptolemaios) mag
baktr. ici als erster Bestandtheil enthalten sein,
dazu -däna ,enthaltend' (vgl. neupers. yakh-dän
,Eisgrube'); es bezieht der Name zunächst auf
die hohen Schneeberge nördlich und südlich vom
Tarym-Becken.
,Eis' w. yikh: pers. yakh, os. yey, yiy, iy_ ,Eis, Hagel'; magy.
yeg, ugr. ostj. jeng, suom. jää?
: s. stu ,gefroren' (vom Wasser), stu-sedhg: bei Ableitung
von Qtu, G-'jiji ,steif sein', vgl. griech.
ori'ßr, • itüyo?, ndyvq u. ä., bleibt das s unerklärt.
,Eisfeld, öde und den Frostwinden ausgesetzte Hochebene'
w. s. Pamir, Pämer: soll auch burutisch sein,
aber gewiss nicht ursprünglich; das Wort ist
jedenfalls arisch. Burnouf und Al. v. Humboldt
erklären es durch upa-Meru; auch an pers. marldan
,erstarren, gefrieren', miridan ,durch Gefrieren
Schaden leiden', neben murdan (praes.
mlram) ,sterben' und an skr. maru ,Wüste' kann
entfernt gedacht werden.
,Schnee‘ w. zam, s. zamän, s. zimg, zing: baktr. zyäo (Thema
zyam) , Winterfrost', zim, zima ,Winterkälte,
Winter', skr. hima ,kalt' m. ,Kälte, Schnee', sin.
hinn ,Schnee', hinäl ,Lawine', kistwar. pädar.
himän, hiwän ,Lawine', mit eranischem Anlaut
kaf. zaim, zim, zem ,Schnee'; armen, dzivn (gen.
zean) ,Schnee' aus * zayana, gr. yiov-, os. (tag.)
zäi ,Lawine' aus *zaya, von zi ,treiben, stürmen'.
,schneebedeckt, Schnee-' w. zamln, s. zamänin.
^Schneegestöber' sangl. warf, ming. warfa: baktr. vafra,
pers. barf.
,Regen' w. wür, s. wareig, waresa: baktr. vära, pahl. wärän,
pers. bärän, zaza warän, os. warin, wärün, wärun,
s. barän (aus dem pers.); daneben mäz. wäris,
kurd. baris und afgh. waryadz, waryaz Regenwolke,
Gewitter'.
: ming. neo, sangl. nok: afgh. nü ,Nebel', skr. nabhas
Rebe], Gewölk, Regenzeit'.