Centralasiatische Studien.
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versuch, und wir hoffen, dass so ausgezeichnete Kenner der
eranischen Sprachen, wie Spiegel, Justi, Fr. Müller, Lerch,
P. de Lagarde, Hübschmann, unsere Darlegungen vervollständigen,
berichtigen und dem erwünschten Abschlüsse nahe bringen
werden. Da wir bei unserer Arbeit nicht ausschliesslich die
linguistische oder grammatische Seite vor Augen haben, sondern
auch für die Völkerpsychologie, Culturgeschichte und Ethnogenie
manches Neue zu gewinnen die Absicht haben, so ziehen
wir es vor, statt der alphabetischen die stoffliche, nach den
wichtigsten Begriffssphären gesonderte Anordnung zu befolgen.
Bei den sprachlichen Vergleichen beschränken wir uns nicht
auf die eranischen Dialekte, sondern ziehen auch die nordischen
Sprachen, namentlich die permische Gruppe herbei, weil
es für uns feststeht, dass, bevor Hunno-Bulgaren und andere
türkische Stämme aus Türldstan nach dem Westen gezogen
waren und sich zwischen die Ugro-Finnen und die Eranier als
mächtiger, nicht mehr verrückbarer Keil eingeschoben hatten,
eranische oder den Eraniern sehr nahe stehende Nomadenstämme
nicht nur im Du-äb, sondern auch an der Nordseite
des Pontus und Kaukasus, in den Wolgasteppen und im südlichen
Ural weithin verbreitet waren, und dass zwischen diesen
Eraniern und den Ugro-Finnen mannigfache Wechselbeziehungen
bestanden haben; namentlich das Dasein der Skoloten, sowie
der Alanen, welche aus mehrfachen Gründen für die Vorfahren
der heutigen Oseten zu gelten haben, kann nicht ohne Rückwirkung
auf die nordische Völkerwelt und deren Sprachen geblieben
sein; anderseits darf der Culturzustand der ugro-finnischen
Stämme nicht für so niedrig veranschlagt werden, dass
nicht manche Anregung auch von dieser Seite auf die eranischen
Nomaden, zumal die Saken, hätten ausgehen können.
Dass wir hie und da auch die türkischen Dialekte, ferner das
Khagünah und die Sprache Ttibets, sowie endlich die präkritischen
Dialekte von Käfiristän und Dardistän berücksichtigen,
bedarf nicht weiterer Entschuldigung.
1. Himmel und Erde.
,Himmel 1 sangl. ming. asma, w. s. äsmän, s. äsmän: baktr.
aQman, acma, neupers. äsmän, täl. ösmön, zaza
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