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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 96. Band, (Jahrgang 1880)

Die  handschriftliche  Ueberlieferung  des  Victor  von  Vita.

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dium.  C.  Abfall  des  schliessenden  Consonanten.  I,  22
agebatu,  III,  45  posse  =  posset,  III,  60  potui  —  potuit.  Am
häufigsten  ist  schliessendes  m  abgefallen,  eben  so  häufig-  auch
falsch  angehäng-t  worden.  Beispiele  für  diese  in  Handschriften
ganz  gewöhnliche  Fehlergattung  sind  unnöthig.  D.  Falsche
ögotoTeXeu-ta.  Prol.  1  ignaris  historiisII,  24  dorsi  uentri,
H,  26  alia  ecclesia,  III,  16  domibus  occupatus,  III,  32  nostris  iam
deficientis  temporis,  III,  34  primo  piresbitero,  III,  42  presbiterici
et  clerici,  III,  56  nascenti  foeni.  E.  Worttrennungsfehler.
1)  Doppelte  Setzung  des  An-  2)  Umgekehrt  fällt  von  zwei

fangs-  oder  Endconsonanten
(der  unrichtig  gesetzte  Buchstabe ­
  ist  eingeklammert).
II,  4  derici[s]  sed
II,  71  lucifs]  splendor
III,  8  auri[s]  singuli
III,  9  ita[a]  ut
III,  22  nuuli[s]  sanguinis
IlI,52succurrente[sjsustentatione

gleichen  oder  ähnlichen  Buchstaben ­
  einer  ab  (der  zu  ergänzende ­
  Buchstabe  steht  in  Klammern). ­

I,  19  cultu[r]  religionis
I,  41  paschali[s]  sollemnitas
II,  36  uilifs]  sepultura
II,  98  per  quo[s]  spiritus
III,  58  vepleta[e]  exalantium

F.  Verwechslung  einzelner  Wörter.  1)  qui-quid-quia-qua.
Prol.  3,  II,  36,  III,  70  qui  st.  quia.  II,  72  qua  st.  quia.  II,  77
quid  st.  qui.  2)  quo-quod.  III,  12,  27  quod  st.  quo.  III,  4
aliquod  st.  aliquo.  G.  Lücken.  ln  B,  wie  in  den  meisten  Mss
derselben  Classe  finden  sich  ab  und  zu  unbedeutende  und  leicht
auch  durch  Conjectur  zu  ergänzende  Lücken,  indem  kleine,
aus  höchstens  drei  Buchstaben  bestehende  Wörtchen  wegen
der  Aehnlichkeit  mit  den  sie  umgebenden  Schriftzügen  ausfielen. ­
  Wie  die  Uebereinstimmung  der  Mss  beweist,  fallen
diese  Lücken  nicht  dem  Schreiber  des  Bambergensis  zur  Last,
sondern  sie  waren  in  dem  Archetypus  dieser  Classe  bereits
vorhanden.

I,  17  dum  [ut]  moris  II,  77  dauid  proinde  [do]  aspirante

I,  23  urguentibus  [ut]  urbem  III,  7  prauis  [ui]  dentur
II,  62  et  adkuc  [ut]  unitatem  III,  40  sed  [dum]  cum
Dies  sind  mit  Uebergehung  einiger  Einzelheiten,  wie  s  =  x,
die  hauptsächlichsten  Arten  der  Verderbnisse  im  Bambergensis.
            
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