UeLer ein Glossen werk zum Dichter Sedulius.
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Bemerkungen stützt sich Remigius natürlich, wie alle späteren
Grammatiker, allerdings in verschiedener Werthschätzung auf
Priscian und Donat, dagegen tritt in der etymologischen Ableitung
lateinischer wie griechischer Wörter eine grosse Unkenntniss
zu Tage, zugegeben dass auch mancher Fehler auf
Rechnung mangelhafter Ueberlieferung kommt und vielleicht die
Mehrzahl der Ableitungen durch die Schultradition ohne Kritik
aufgenommen worden war. Die Behauptung aber Haureau’s
(Biogr. gen.), dass Remigius vom Griechischen nichts gewusst
habe, finde ich durch diesen Commentar nicht bestätigt. Man
muss auch annehmen, dass im IX. Jahrhunderte die Kenntniss
vom Griechischen noch eine grössere war als in der folgenden
Zeit, wofür die mangelhafte Ueberlieferung dieses Commentars
ein deutlicher Beweis ist. 1
Was den Stil betrifft, so zeigt er sich in diesem Commentar
nicht verschieden von anderen Schriften des Remigius.
Auch in ihm zeigt sich der Verfall und kann nur in Hinsicht
auf eine mittellateinische Grammatik und deren Vergleichung mit
romanischen Elementen von Interesse sein (vgl. z. B. f. 149 modo
dicit, quomodo condoluit terra, quia iam dictum habet de caelo).
Wir kommen schliesslich zu der wichtigen Frage,
welchen Nutzen dieser Commentar einerseits für die Kenntniss
1 Ueberhaupt sind über die Kenntniss vom Griechischen im Mittelalter
vielfach einseitige Urtheile in Umlauf. So z. B. sagt Thurot a. O. p. 65 f.
in Bezug auf das Griechische: On ne savait ni decliner ui conjuger,
comme il parait dans les gloses suivantes d’un manuserit de Priscien
du X° siede. Mau mache dieselbe Probe an einer anderen Hs. zu Priscian
aus demselben Jahrhundert (X.), nämlich an dem schon erwähnten Cod.
Vind. 114, und es ergibt sich ein besseres Urtheil. Vgl. z. B. f. 13 b articuli
Greci generis masculini:
0. hic . Tou huius. To> huic. Twn hunc. wo Act tou ab huius 1 ab hoc
01. hi . Twv horum. Toi; his. Tou; hos . wo Act twN ab his
u. s. w. generis feminini und neutri.
f. 14 b nominatiuus
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