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H u e m e r.
des Fabricius aufgezählt sind, vollständiger noch in Haureau,
Nouv. Biographie gen. (gedruckt sind diese Schriften bei
Migne t. 131, und t. 117 unter Haimo’s Werken) und wollen
nur die grammatischen Schriften desselben besprechen, obwohl
die engsten Beziehungen zwischen beiden Schriftarten angenommen
werden müssen. Die grammatischen Schriften des
Remigius liegen nur zum Theil der Oeffentlichkeit vor; ein
Theil ist nur dem Namen nach bekannt, von anderen steht
die Autorschaft in Frage. Wenn wir einen vollen Einblick in
den eigenartigen Betrieb grammatischer Gelehrsamkeit im IX.
und X. Jahrhundert gewinnen wollen, so müssen wir die Veröffentlichung
aller grammatischen Schriften jener Zeit fordern,
sonst werden alle Fragen, die die Geschichte des Schullebens
jener Zeiten zum Ziele haben, nicht vollkommen gelöst werden
können. Um die Erforschung der mittelalterlichen Grammatiker
überhaupt, sowie speciell um die Kenntniss der grammatischen
Schriften des Remigius hat sich Thurot die grössten
Verdienste erworben, neben ihm Hermann Hagen durch Veröffentlichung
grammatischer Tractate aus dem Mittelalter (Anecdota
Plelvetica). Die grammatisch-literarische Thätigkeit des
Remigius bestand hauptsächlich in der Erklärung der grammatischen
Schriften des Priscianus, Donatus und des Martianus
Capella. 1 Thurot a. O. p. 8 ff. hat die auf die grammatischen
Schriften des Remigius bezüglichen Notizen aus Handschriften
zusammengestellt. Von Priscian’s Werken ausgehend, fand er
Glossen des Remigius 1. zur institutio de nomine et pronomine
et uerbo (vgl. Keil, Gramm, lat. III, 443—456) in einer Hs.
des X. Jahrhunderts aus St. Germain mit dem Anfang Bemigii
exposit.io super Priscianum. Incipit institutio Prisciani grarnatici
de nomine, pronomine et uerbo. Forsitan querat aliquis
cur Priscianus u. s. w. 2. in zwei Hss. des X. Jahrhunderts
der Stadtbibliothek von Orleans Glossen des Remigius zu
Priscianus, Partitiones XII versuum Aeneidos principalium,
mit dem Anfang in der einen Pis.: Incipit expositio Bemigii in
prima pagina Prisciani de XII versibus Virgilii. Iste versus,
1 Ueber einen Commentar zur Grammatik des Phocas vgl. Haureau, de la
pliil. I, 144 n. Audi seine Scliulgraminatik, die unter verschiedenen
Titeln erscheint (vgl. Hain, Eepert. bibliogr. II. 2, 213 f.), berührt uns
hier nicht.