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Dom hart.
Nach jeder Instruction folgt ein Commentar, der meistens
durch Parallelstellen der sachlichen und sprachlichen Interpretation
dient, bisweilen aber auch kritische Bemerkungen
enthält. Unter den letzteren sind die wichtigsten diejenigen,
welche neue Nachweise über die Lesarten des Apographum
liefern. Bisweilen sind aber solche Lesarten auch stillschweigend
recipirt (vgl. I, 7, 17; 21, 10; II, 1, 33; 9, 9; 35, 15;
36, 2; 4; 5) ein Beleg dafür, wie wenig Rigaltius auch hier
nach strengen Grundsätzen verfährt.
Text und Commentar gehen bis Seite 119. Darnach
kommen noch drei nicht numerirte Blätter. Auf der ersten
Seite derselben liest man: Gennadius Massiliensis episcopus
Lib. de viris illustribus. Commodianus dum inter saeculares
— inculcavit (vgl. ed. I. S. 3). Sodann folgt unter dem Titel:
Instructionum Acrosticha das Verzeichniss der Ueberschriften
(ed. I. S. 7 f.).
Das zweite nicht numerirte Blatt trägt die Ueberschrift:
Omissa quaedain sic reponenda suis locis. Nun folgen Nachträge,
1 beginnend mit Instr. I per lit. vers. pr.] Eugenius Ep.
Toletanus und auf der letzten Druckseite endend mit den
Worten: consummabuntur omnia.
Den Schluss bilden Verbesserungen von einzelnen Verstössen
unter dem Titel Errata.
In dem Berliner Exemplar folgen nun auf einigen eingebundenen
Blättern nachträgliche Noten von der Hand
des Rigaltius, welche von Schurzfleisch in den Supplementa
benützt wurden.
II. Ueber die dritte Ausgabe (des Rigaltius).
Ein neuer Abdruck der zweiten Ausgabe des Rigaltius
wurde nach dessen im Jahre 1654 erfolgten Tode veranstaltet
durch Ph. Priorius als letzte Beigabe zu den Werken Cyprians,
welche 1666 bei Jean du Puis in Paris erschienen. Der Titel
ist hier:
1 Diese Nachträge und die darauffolgenden Errata sind in der ed. III von
1666 an den betreffenden Stellen benützt.