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Werner.
dem allgemeinen Weltstoffe zu vergleichen sein, aus welchem
die einzelnen kosmischen Körpergebilde, und mit ihnen der
Erdkörper sich herausgesetzt hat, um in seinen höchstgesteigerten
organischen Formationen das Substrat zur Rückvermittelung
der sichtbaren Wirklichkeit in das Reich einer
höheren geistigen Daseinswirklichkeit darzubieten und den
Rückschluss des Geschaffenen in seinen göttlichen Urgrund
anzubahnen.
Amari kennt keine Ideen als lebendige Wirkungsmächte,
die im zeitlichen Weltdasein gestaltend durchgreifen, sondern
nur ideale Wahrheiten, Normen und Gesetze, die auf dem
Boden einer inquisitiven vergleichenden Erfahrungskunde gewonnen
werden, und sonach etwas vom denkenden Menschen
Gefundenes sind. Dadurch scheidet er sich gründlich von
allen Bestrebungen einer speculativen Philosophie ab, deren
excentrische Auswüchse er bekämpft, während er von den
gesünderen, auf die Gewinnung eines lebendigen Theismus
abzielenden Bestrebungen derselben kaum eine nähere Kenntniss
erlangt zu haben scheint. Sein Denkconcept ruht auf
einer durchwegs empiristischen Grundlage; er gewinnt einen
übersinnlichen Denkinhalt seiner auf das erfahrungsmässig Gegebene
gerichteten Forschung nur in so weit, als ihm dieser
sich als denknothwendiges Regulativ und Erklärungsprincip
des Erscheinenden darbietet. Sein Denken bleibt sonach auch
da, wo es sich zum Höchsten und Allgemeinsten erhebt, stets
in die objective Wirklichkeit versenkt; vom Denkinhalte derselben
erfüllt zu werden, ist ihm das höchste Ziel aller wissenschaftlichen
Strebethätigkeit, die lebendige Selbsterzeugung der
wahrhaften Geisterkenntniss in activer geistiger Reproduction
der gegebenen Wirklichkeit ist ein ihm fremder Gedanke. Er
gibt diess zu erkennen, wenn er, augenscheinlich mit Bezug
auf die nachkantische deutsche Philosophie, bemerkt, dass die
philosophische Sprechweise und Terminologie sich nicht vom
gemeingiltigen Sprachgebrauche entfernen solle; der Wortschatz
der gemeingiltigen Sprechweise enthalte in seinen einzelnen
Wortbezeichnungen lauter sprachlich fixirte Certa, deren jedem
ein durch die philosophische Erkenntniss aufzudeckendes Verum
einwohne. Die Erkenntniss desselben ergebe sich durch Erhebung
des Gedankens von dem singulären besonderen Factum