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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 96. Band, (Jahrgang 1880)

Seltsamkeiten  und  Unglück  aus  den  Zeiten  der  Thang.  II.

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in  der  Verborgenheit  das  Ungewöhnliche.  Dadurch  berückte
er  die  Menge.  Er  bekannte  und  wurde  hingerichtet.  Hörner
sind  das  Bild  der  Waffen.  Fleisch  ist  etwas,  womit  man  nicht
anfallen  kann.
Im  sechsten  Jahre  des  Zeitraumes  Yung-hoei  (655  n.  Chr.)
hatten  die  Gattin  £  «  U-wei’s,  eines  Menschen  des  Volkes
aus  Khao-yuen  in  ('J 1  +  pj)  Tse-tseheu,  und  die
Gattin  ^  ^  j|||  Sin-tao-hu’s,  eines  Menschen  des  Volkes
aus  Kia-tscheu,  beide  in  einer  einzigen  Geburt  vier  Knaben.
Wenn  Dinge  dem  Gewöhnlichen  widersprechen,  so  sind  sie
Ungeheuerlichkeit.  Wenn  zudem  die  Luft  des  Yin  vollkommen
ist,  so  ist  der  Weg  der  Mutter  kraftvoll.
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Hien-khing  (658  n.  Chr.)
verwandelte  sich  in  Tsin-tscheu  ein  Mensch  in  einen
Tiger.  Der  Tiger  ist  wild,  beisst  und  ist  nicht  menschlich.
Im  vierten  Monate  des  dritten  Jahres  des  Zeitraumes
1-fung  (678  n.  Chr.)  machte  der  Landstrich  King  zwei
kleine  Kinder  zum  Geschenke.  Dieselben  hingen  mit  der  Herzgegend ­
  zusammen  und  hatten  einen  verschiedenen  Körper.
Früher  hatte  die  zu  dem  Geschlechte  U  gehörende
Gattin  111^  Hu-wan-nien’s,  eines  Kriegsmannes  der
Leibwache  aus  dem  Kreise  |||  Tschün-hu,  einen  Knaben
und  ein  Mädchen  geboren.  Dieselben  hingen  mit  der  Brust
zusammen.  Im  Uebrigen  hatte  ein  jedes  einen  verschiedenen
Körper.  Man  spaltete  sie  auseinander  und  beide  starben  hierauf.
Bei  einer  ferneren  Geburt  war  es  wieder  so.  Beide  waren
Knaben  und  man  zog  sie  auf.  Bis  zu  dieser  Zeit  waren
sie  vier  Jahre  alt.  Man  machte  dem  Hofe  mit  ihnen  ein
Geschenk.
Im  ersten  Jahre  des  Zeitraumes  Yung-lung  (680  n.  Chr.)
fing  man  in  Tschang-ngan  einen  weiblichen  Dürrdämon  von
einem  Schuh  und  zwei  Zoll  Länge.  Seine  Gestalt  war  wunderbar ­
  und  seltsam.  Das  Gedicht  sagt:
Der  Dürrdämon  übt  Grausamkeit,
Wie  Flammen,  wie  Brand.
Im  Herbste  dieses  Jahres  regnete  es  nicht  bis  zu  dem
ersten  Monate  des  nächsten  Jahres.
            
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