358
Pfizmaier.
In den von King-fang verfassten Ueberlieferungen von
den Verwandlungen heisst es: Die Oberherren der Gegenden
theilen sich in die Macht. Als Ungeheuerlichkeit dessen bringt
der Hengst Junge zur Welt.
Im zweiten Jahre des Zeitraumes Khien-fu (875 n. Chr.)
brachte in Ho-pe ein Pferd einen Menschen zur Welt.
Im neunten Monate des ersten Jahres des Zeitraumes
Tschung-ho (881 n. Chr.) brachte in Tschang-ngan ein Pferd
einen Menschen zur Welt.
Die von King-fang verfassten Ueberlieferungen von den
Verwandlungen sagen: Die Lehensfürsten bekämpfen einander.
Als Ungeheuerlichkeit dessen bringt das Pferd einen Menschen
zur Welt. — Man sagte auch: Die Menschen gehen in die Verbannung.
Im zweiten Monate des zweiten Jahres desselben Zeitraumes
(882 n. Chr.) wuchsen zu Kia-hing in ^ Su-tscheu
einem Pferde Hörner.
Im Sommer des zweiten Jahres des Zeitraumes Kuang-khi
(886 n. Chr.), vierter Monat, befand sich Kaiser Hi-tsung in
Fung-thsiang. Die Schweife der Pferde schnallten und waren
struppig wie Besen. Schnallen ist das Bild des Zornes.
Im ersten Jahre des Zeitraumes Wen-te (888 n. Chr.)
machte ^ H ffl Li-khe-yung zwei Pferde zum Geschenke.
Die Fussgelenke und Kniee derselben hatten Mähnen von fünf
Zoll Länge. Die Hufe waren gleich siebenzölligen Schüsselchen.
Uniichtkeiten der Menscheu.
Im vierten Jahre des Zeitraumes Wu-te (621 n. Chr.)
starb in Thai-yuen die Nonne ^ ^ Tschi-kiö. In zehn
Tagen wurde sie wieder lebendig.
Im neunzehnten Jahre des Zeitraumes Tsching-kuan (645
n. Chr.) wuchsen auf dem Haupte fgßj ^ Lieu-tao-ngan’s,
eines Menschen von Wei, fleischerne Hörner. Man sah