Seltsamkeiten und Unglück aus den Zeiten der Thang. II.
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und Bäume und von den Haaren der Hausthiere blieb nichts
mehr übrig. Die Verhungernden betteten sich auf den Wegen.
Das Volk dünstete die Heuschrecken, legte sie in die Sonne,
häutete sie ab und verzehrte sie nach Entfernung der Flügel
und Füsse.
Im Herbste des ersten Jahres des Zeitraumes Yung-tsching
(805 n. Chr.) war in Tschin-tscheu Heuschreckenplage.
Im Sommer des ersten Jahres des Zeitraumes Yuen-ho
(806 n. Chr.) war in Tsch’in, ]|fj( Ki und anderen Landstrichen
Heuschreckenplage.
Im Herbste des dritten Jahres des Zeitraumes Tschangkhing
(823 n. Chr.) erschienen in Hung-tscheu Heuschrecken
und vertilgten die Saaten in einem Ausmasse von
achtmal zehntausend hundertfachen Morgen.
Im Sommer des ersten Jahres des Zeitraumes Khaitsch’ing
(836 n. Chr.) vertilgten in Tsch’in-tscheu und
ffi 4« Ho-tsch’ung Heuschrecken die Saaten.
Im sechsten Monate des zweiten Jahres desselben Zeitraumes
(837 n. Chr.) war in den Landstrichen Wei, -jf|[
Pö, Iß Tschao, I, (?+ pj) Thse, ^ Thsing,
Thsang, ferner in ^ Yen, Hai und Ho-nan Heuschreckenplage.
Im Herbste des dritten Jahres desselben Zeitraumes (838
n. Chr.) war in Ho-nan, Ho-pe, in §$£ Tsch’in, £ Ting und
anderen Landstrichen Heuschreckenplage. Die Blätter der
Pflanzen und Bäume wurden gänzlich vernichtet.
Im Sommer des fünften Jahres desselben Zeitraumes (840
n. Chr.) vertilgten in |£j£| Yeu, Wei, jf|| Pö, ( jp[ -)- |$)
Yün, 1^ Thsao, (;+|| ) Pö, Thsang, Thsi,-Te,
( V + Thse > pf Th sing, ^ Yen, Hai, in
Ho-yang, Hoai-nan, in Kue, Tscliin, Hiü und anderen
Landstrichen Heuschrecken die Saaten.
Die Deutung sagte: In dem Reiche sind viele Unrechte
Menschen, an dem Hofe sind keine redlichen Diener. Sie weilen
auf ihrer Rangstufe und verzehren den Gehalt gleich Insecten.
Sie streiten mit dem Volke um die Nahrung. Desswegen gibt
es Jahre hindurch Insecten und Heuschrecken.