332
Pfizmaier.
Im vierten Jahre des Zeitraumes Khai-yuen (716 n. Chr.)
befand sich bei dem Sammelhause des allgemeinen Beschützers
von Ngan-nan in dem Strome eine grosse Schlange. Das Haupt
und der Schweif derselben kamen schräg an beiden Uferbänken
zum Vorschein. Nach Verlauf von Tagen verfaulte sie
und zerfiel zollweise in Stücke. In einigen Tagen waren die
Fische des Stromes sämmtlich todt. Den Strom bedeckend,
schwammen sie abwärts imd waren zu Zehnen und Fünfen an
einander geklebt. Das Wasser des Stromes stank.
In dem Zeiträume Schin-lung (705—706 n. Chr.) befand
sich in dem Wasser des Wei ein Frosch von der Grösse
eines dreifüssigen Kessels. Die Menschen der Strassen sammelten
sieh und betrachteten ihn. Nach einigen Tagen war er
verschwunden. In diesem Jahre war grosses Wasser.
Im zweiten Monate des vierzehnten Jahres des Zeitraumes
Yuen-ho (819 n. Chr.) fiel am Tage ein Fisch, welcher über
einen Schuh lang war, auf den Markt von ( -f- ) Yüntscheu
herab. Nach längerer Zeit verendete er.
Dass der Fisch das Wasser verfehlt und auf den Markt
herabfallt, ist ein Bild des Verderbens und der Vernichtung.
Im dritten Monate des zweiten Jahres des Zeitraumes
Khai-tschfing (837 n. Chr.), Tag Jin-schin (9), drang ein grosser
Fisch, welcher sechs Klafter lang war, von dem Meere in den
Iloai bis i|g Tschao-I in ^ Hao-tscheu. Die Menschen
des Volkes tödteten ihn. Es war nahezu Ausartung der Fische.
Im sechsten Jahre des Zeitraumes Khien-fu (879 n. Chr.)
schwammen in iE * Khi-schu’i die Fische des Flusses
stromaufwärts bis zu der Gränze von Ja ft Y r uen-khiö
und 2p Ping-lö. Der Fisch ist ein Bild des Volkes.
Wenn er stromaufwärts schwimmt, gehorcht das Volk nicht
den Geboten des Gebieters.
Im zweiten Jahre des Zeitraumes Kuang-khi (886 n. Chr.)
regnete es in Yang-tscheu Fische. Die Deutung war wie
in dem vierzehnten Jahre des Zeitraumes Yuen-ho.