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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 96. Band, (Jahrgang 1880)

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Pfizmaier.

Im  achten  Monate  des  fünfzehnten  Jahres  desselben  Zeitraumes ­
  (820  n.  Chr.),  Tag  Ki-mao  (16),  fiel  in  p=jj  Thungtscheu
  Schnee  und  vertilgte  die  Saaten.
Im  zweiten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Tschang-khing  (821  n.  Chr.)  war  in  Hai-tscheu  das  Wasser
des  Meeres  beeist.  Es  erstreckte  sich  von  Süden  nach  Norden
zweihundert  Li  weit.  Im  Osten  war  es  vor  dem  Blicke
gränzenlos.
Im  ersten  Monate  des  sechsten  Jahres  des  Zeitraumes
Ta-ho  (832  n.  Chr.)  schneite  es  über  einen  Monat  hinaus  und
war  sehr  kalt.
Im  zwölften  Monate  des  neunten  Jahres  desselben  Zeitraumes ­
  (836  n.  Chr.)  war  es  in  der  Mutterstadt  bitter  kalt.
Im  Frühlinge  des  dritten  Jahres  des  Zeitraumes  Hoeitsch’ang
  (843  n.  Chr.)  war  es  kalt  und  fiel  grosser  Schnee.
In  Tjjr  Kiang-tso  war  es  am  ärgsten.  Es  geschah,  dass
Menschen  des  Volkes  erfroren.
Im  Winter  des  fünften  Jahres  des  Zeitraumes  Hien-thung
(864  n.  Chr.)  fiel  in  ßij|  Sl,  Schl,  Fen  und  anderen
Landstrichen  grosser  Schnee.  Er  war  auf  ebenem  Boden  fünf
Schuh  tief.
Im  zweiten  Monate  des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes
King-fö  (893  n.  Chr.),  Tag  Sin-sse  (18),  fiel  in  ^  Thsao-tschcu
grosser  Schnee.  Er  war  auf  ebenem  Boden  zwei  Schuh  tief.
Im  dritten  Monate  des  dritten  Jahres  des  Zeitraumes
Thien-fö  (903  n.  Chr.)  fiel  in  fyj  gEj  Tsche-si  grosser  Schnee.
Er  war  auf  ebenem  Boden  über  vier  Schuh  tief.  Seine  Ausdünstung ­
  war  gleich  Rauch,  sein  Geschmack  bitter.
Im  zwölften  Monate  desselben  Jahres  war  wieder  grosser
Schnee.  Der  Strom  und  das  Meer  waren  beeist.
Im  neunten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Thien-yeu  (904  n.  Chr.),  Tag  Jin-sö  (59),  an  einem  Tage  des
Neumonds,  erhob  sich  ein  Sturm  und  war  die  Kälte  wie  in
der  Mitte  des  Winters.
In  diesem  Winter  war  in  m  m  Tsche-tung  und  (Hj
Tsche-si  grosser  Schnee.  Der  Erdstrich  von  U  und  Yuö  ist
beständig  warm.  Dass  er  aber  aufgehäuften  Schnee  hat,  ist
nahezu  beständige  Kälte.
            
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