Seltsamkeiten und Unglück aus den Zeiten der Thang. II.
327
des Volkes. In Te-tscheu war es am ärgsten. Das Wasser war
daselbst auf ebenem Boden acht Schuh tief.
Im siebenten Monate des fünften Jahres desselben Zeitraumes
(840 n. Chr.) war in sga Tsch’in-tscheu und Kiangnan
Wassersnoth.
Im siebenten Monate des ersten Jahres des Zeitraumes
Hoei-tsch’ang (841 n. Chr.) war in Kiang-nan grosses Wasser.
Das Wasser des Han zerstörte in Siang, Kiün und anderen
Landstrichen sehr viele Wohnsitze der Menschen des Volkes.
Im achten Monate des zwölften Jahres des Zeitraumes
Ta-tschung (858 n. Chr.) vertilgte in ^ Wei, jfj) Pö, Yeu,
Tsch’in, Yen, Yün, Hoä, Pien, Suug, Scliü, Scheu, Ho,
Jiin und anderen Landstrichen das Wasser die Saaten. In Siü,
Sse und anderen Landstrichen war das Wasser fünf Klafter
tief. Es schwemmte fort und vernichtete mehrere zehntausend
Häuser.
Im Sommer des dreizehnten Jahres desselben Zeitraumes
(859 n. Chr.) war grosses Wasser.
Im ersten Jahre des Zeitraumes Hien-thung (860 n. Chr.)
war in Ying-tscheu grosses Wasser.
Im sechsten Monate (einem Schaltmonate) des vierten
Jahres desselben Zeitraumes (863 n. Chr.) zerstörte in der
östlichen Hauptstadt plötzlich hereinbrechendes Wasser, von
dem Drachenthore angefangen, das Thor der festgesetzten Dreifüsse,
dasjenige des langen Sommers und andere Thore. Es
schwemmte fort und ertränkte die Einwohner.
Im siebenten Monate desselben Jahres war in der östlichen
Hauptstadt, in Hiü, Jü, Siü, Sse und anderen Landstrichen
grosses Wasser. Es schädigte die Saaten.
Im neunten Monate desselben Jahres war das Wasser
des Berges von Hiao-I drei Klafter tief. Es zertrümmerte
den Pass ^ Wu-lao, das Thor von Kin-tsch’ing
und die Brücke des Flusses Sse.
Im sechsten Monate des sechsten Jahres desselben Zeitraumes
(862 n. Chr.) war in der östlichen Hauptstadt grosses
Wasser. Es schwemmte fort oder zerstörte zwölf Strassen.
Sehr viele Menschen ertranken.
Im Sommer des siebenten Jahres desselben Zeitraumes
(863 n. Chr.) war in Kiang und Hoai grosses Wasser.