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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 96. Band, (Jahrgang 1880)

Seltsamkeiten  und  Unglück  aus  den  Zeiten  der  Thang.  IT.

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Im  sechsten  Monate  desselben  Jahres,  Tag  Yi-kiai  (12),
fiel  in  der  Mutterstadt  starker  Regen.  Das  Wasser  war  auf
ebenem  Boden  mehrere  Schuhe  tief.
Im  Herbste  desselben  Jahres  fiel  in  Schan-tung  starker
Regen.  Es  entstand  Wassersnoth  und  grosser  Hunger.
Im  siebenten  Monate  des  zweiten  Jahres  desselben  Zeitraumes ­
  (683  n.  Chr.),  Tag  Ki-sse  (6),  trat  der  Fluss  aus  und
zerstörte  die  Brücke  von  Ho-yang.
Im  achten  Monate  desselben  Jahres  traten  in  '[‘(jj  Hengtscheu
  der  Fluss  Hu-tho  und  die  Gebirgswässer  plötzlich  aus
und  vertilgten  die  Saaten.
Im  siebenten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Wen-ming  (684  n.  Chr.)  war  in  ^  Wen-tscheu  grosses  Wasser.
Es  schwemmte  über  tausend  Häuser  fort.  In  Kö-tscheu
trat  das  Wasser  der  Bäche  plötzlich  aus.  Ueber  hundert
Menschen  ertranken.
Im  vierten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Jü-I  (692  n.  Chr.)  trat  das  Wasser  des  Lö  aus  und  zerstörte
die  Brücke  von  Yung-tsch’ang.  Es  schwemmte  über  vierhundert ­
  von  Menschen  des  Volkes  bewohnte  Häuser  fort.
Im  siebenten  Monate  desselben  Jahres  trat  das  Wasser
des  Lö  aus  und  schwemmte  über  fünftausend  von  Menschen
des  Volkes  bewohnte  Häuser  weg.
Im  achten  Monate  desselben  Jahres  trat  der  Fluss  aus
und  verwüstete  den  Kreis  Ho-yang.
Im  fünften  Monate  des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes
Tsch’ang-scheu  (693  n.  Chr.)  trat  in  Ti-tsch’eu  der  Fluss  aus
und  zerstörte  über  zweitausend  von  Menschen  des  Volkes  bewohnte ­
  Häuser.  In  diesem  Jahre  war  in  eilf  Kreisen  von
Ho-yang  Wassersnoth.
Im  achten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Wan-sui-thung-thien  (696  n.  Chr.)  war  in  Siü-tscheu  grosses
Wasser.  Fs  vertilgte  die  Saaten.
Im  dritten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Schin-kung  (697  n.  Chr.)  zerstörte  in  Kö-tscheu  das  Wasser
über  siebenhundert  von  Menschen  des  Volkes  bewohnte  Häuser.
In  diesem  Jahre  war  in  neunzehn  Landstrichen  von  Ho-nan
Wassersnoth.
            
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