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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 96. Band, (Jahrgang 1880)

Seltsamkeiten  und  Unglück  ans  den  Zeiten  der  Tliang.  II.

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Jija  ji  Li-thsung-tsching’s,  eines  Menschen  des  Volkes,
ein  gelber  Hund  ein  Kalb.
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Hoei-tsch’ang  (843  n.  Chr.)
wuchsen  einem  Hunde  des  Hauses  des  Befehlshabers  von  Schinschi
  in  Ting-tscheu  Hörner.
Im  Anfänge  des  Zeitraumes  Ta-tschung  (847  n.  Chr.)
wuchsen  einem  Hunde  Hörner.  King-fang  sagte:  Es  ist  das
Entsprechende  des  Verfehlens  der  Ergreifung  des  Richtigen,
dessen,  dass  man  gemordet  werden  wird.  —  Er  sagte  ferner:
Wenn  der  edle  Mann  in  Gefahr  schwebt  und  in  den  Boden
versinkt,  so  wachsen  dem  Hunde  Hörner.
In  dem  Zeiträume  Hien-thung  (860—873  n.  Chr.)  war  in
Kuei-ki  ein  Hund,  welcher  lebte,  aber  nicht  bellen  konnte.
Wenn  man  ihn  schlug,  gab  er  keinen  Laut  von  sich.  Die
Obliegenheit  des  Hundes  ist,  durch  Bellen  zu  bewachen  und
zu  vertheidigen.  Dass  er  dieses  nicht  konnte,  ist  das  Vorzeichen, ­
  dass  die  Niederhaltenden  und  Bewachenden  nicht  im
Stande  sind,  sich  gegen  die  Plünderer  zu  vertheidigen.
Als  Ci  “I”  Pj)  Tsch’ing  -jui  einschränkender  und
bemessender  Abgesandter  von  King-nan  war,  bellten  in  der
Feste  nächtlich  alle  Hunde.  Der  Wahrsager  fpfj  |||  Schang-yin
hielt  dafür,  dass  Feste  und  Vorwerke  ein  Erdhügel  sein  werden.
Im  Herbste  des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes  Tschung-ho
(882  n.  Chr.)  vermischte  sich  in  Tan-tu  ein  Hund  mit  einem
Schweine.  Die  Deutung  sagte:  Es  gibt  Lehensfürsten,  welche
sich  zur  Vernichtung  des  Reiches  verschworen  haben.

Unheil  des  Weissen,  Vorbedeutung  des  Weissen.
Im  eilften  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Thiao-lu  (679  n.  Chr.),  Tag  Jin-wu  (19),  wurde  in  Thsin-tscheu
das  göttliche  Einkehrhaus  eingerichtet.  Im  Norden  öffnete  sich
der  Nebel,  wie  wenn  die  Sonne  zum  ersten  Male  leuchtet.
Weisse  Hirsche,  weisse  Wölfe  wurden  gesehen.  Es  war  nahezu
glückliche  Vorbedeutung  des  Weissen.
Im  vierten  Monate  des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes
Schin-lung  (706  n.  Chr.),  Tag  Ki-kiai  (36),  regnete  es  in  dem
            
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