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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 96. Band, (Jahrgang 1880)

Seltsamkeiten  um!  Unglück  aus  den  Zeiten  der  Thang.  II.

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Der  Berg  des  Schafhaupts,  im  Norden
Baut  man  die  Halle  des  Hofes.

In  dem  Zeiträume  Thien-pao  (742—755  n.  Chr.)  war  ein
Mann  der  Kunst  Namens  Li-kia-tscheu.  Derselbe ­
  verfasste  zwischen  der  Thorwarte  £  «  Hiuen-tu
und  den  Dächern  der  Ringmauern  das  folgende  Gedicht:
Die  Menschen  des  Marktes  von  Yen  (jnji)  gehen  fort,
Die  Pferde  des  Passes  von  Han  (pSj)  kehren  nicht  heim.
Die  Menschen  begegnen  unter  dem  Berge  Dämonen,
Ueber  Ringe  binden  sie  Kleider  von  Flor.
Doch  Niemand  wurde  aufmerksam.  Es  war  nahezu  Ungeheuerlichkeit ­
  der  Gedichte.
Ferner  sangen  zur  Zeit  als  |Jj  Lö-schan  sich  noch
nicht  empört  hatte,  die  Knaben  das  Lied:
Die  Schwalben,  die  Schwalben  fliegen  empor  zu  dem
Himmel!
In  dem  Himmel  das  Mädchen
Breitet  den  weissen  Teppich,
Auf  dem  Teppich  liegen  tausend  Stücke  Geldes.
Um  die  Zeit  hatte  man  auch  in  [^j  Yeu-tscheu  ein  Lied,
welches  lautete:
Einst  kam  man  prahlend,  trug  auf  dem  Haupte  die
Stange,
Heute  erträgt  man  nicht,  es  zu  sehen.
Man  sieht  nur  im  fünften  Monate  das  klare  Wasser,  1
An  den  Ufern  des  Flusses  sieht  inan  Khi-tan. 2
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Te-tsung  verfasste  Jemand
ein  Gedicht,  welches  lautete:
Dieses  Wasser  reiht  sich  an  das  Wasser  des  King  (  yffi  ),
Beide  Augensterne  sind  Kinnsäle  voll  von  Blut.

1  Tbsing-schni  ,das  klare  Wasser*  ist  ein  Gebiet  der  Landschaft
Thsin-tscheu  in  Kan-sö.
2  Das  Volk  m  n  Khi-tan.
            
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