Seltsamkeiten und Unglück aus den Zeiten der Thang. II.
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fielen plündernd ein, worauf er es nnterliess. Um diese Zeit
sangen die Knaben das Lied:
Der Berg Sung ist mehrfach,
Man scheut nicht das Ersteigen, man kann es nicht;
Man fürchtet nur, man könne ihn nicht ersteigen.
Dreimal fordert man Waffen und Pferde,
Auf den Wegen zur Seite tönt Trommelschlag.
Gegen das Ende des Zeitraumes Yung-hoei (655 n. Chr.)
sang man in den Strassen nach der Musik: Leder der Maulbeerzweige.
Leder der Mädchenzeit.
In dem Zeiträume Lung-sö (661 — 663 n. Chr.) gaben die
Zeitgenossen, wenn sie Wein tranken, den Befehl: Sohn und
Mutter seien von einander getrennt. Die zusammenhängenden
Erdstufen werden zerbrochen und fallen um.
Im gemeinen Leben bezeichnete man ,Becher und Schüssel 1
mit ,Sohn und Mutter'. Für,Schüssel' allein sagte man ,Erdstufe'.
Ferner fand sich unter den Liedern der Strasse das Wort
fjffi thü-kiue-yen ,türkisches Salz'.
Nach dem Zeiträume Yung-tschün (682 n. Chr.) sang
das Volk:
Weidenbäume, Weidenbäume!
Rings Kameele mit Häuptern.
Nach dem Zeiträume Tschui-kung (685—688 n. Chr.)
gab es in der östlichen Hauptstadt Lieder des Kindes der
(fP + Jfr) 1 Khi-pi. Es waren ausgelassene und üppige
Worte. Khi-pi war der kleine Name ^ ^ Tschang-yi’s.
Im Anfänge des Zeitraumes Jü-I (692 n. Chr.) sang man
in den Strassen:
Das gelbe Reh, das gelbe Reh!
Es birgt sich zwischen den Pflanzen.
Man spannt den Bogen, schiesst dich und verletzt.
Später wurde König Hiao-khie in dem Thale des gelben
Rehes ((pf JHj[ hoang-tschang-kö) geschlagen.
1 Khi-pi ist eine der fünfzehn Abtheilungen der Türken.