Seltsamkeiten und Unglück aus den Zeiten der Thang. II.
297
Im sechsten Jahre desselben Zeitraumes (846 n. Chr.)
regnete es nicht im Frühlinge. Im Winter regnete es ebenfalls
nicht bis zum zweiten Monate des nächsten Jahres.
Im vierten Jahre des Zeitraumes Ta-tschung (850 n. Chr.)
war grosse Dürre.
Im zweiten Jahre des Zeitraumes Hien-thung (861 n. Chr.),
im Herbste, regnete es in Hoai-nan und Ho-nan nicht bis zum
sechsten Monate des nächsten Jahres.
Im neunten Jahre desselben Zeitraumes (868 n. Chr.) war
in dem Strome und dem Hoai Dürre.
Im zehnten Jahre desselben Zeitraumes (869 n. Chr.) war
im Sommer Dürre.
Im eilften Jahre desselben Zeitraumes (870 n. Chr.) war
im Sommer Dürre.
Im ersten Jahre des Zeitraumes Kuang-ming (880 n. Chr.)
war im Frühlinge und Sommer grosse Dürre.
Im vierten Jahre des Zeitraumes Tschung-ho (884 n. Chr.)
war in Kiang-nan grosse Dürre und Hungersnoth. Die Menschen
verzehrten einander.
Im zweiten Jahre des Zeitraumes King-fö (893 n. Chr.)
war im Herbste grosse Dürre.
Im dritten Jahre des Zeitraumes Kuang-hoa (900 n. Chr.),
im Winter, war in der Mutterstadt Dürre bis zum Frühlinge
des vierten Jahres dieses Zeitraumes.
Ungeheuerlichkeiten der Gedichte.
Zur Zeit als jjj ||| Teu-kien-te noch nicht geschlagen
war, gab es ein Lied, welches lautete:
Die Erbsen kommen in der Rinder Mund,
Die Macht kann nicht lange währen.
Im vierzehnten Jahre des Zeitraumes Tsching-kuan (640
n. Chr.) sammelten sich die grossen allgemeinen Leitenden,
Lehensfürsten und Gebieter des auf den Wegen von £ M
Kiao-ho einherziehenden Kriegsheeres und griffen m Ü