Manetlio und Diodor.
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Die vielfachen Versehen unseres Autors, die auf Missverständnisse
seiner eigenen Aufzeichnungen zurückgehen, zeigen
uns, dass die Ausarbeitung seiner Aiyüimot AÖyot geraume Zeit
nach der ägyptischen Reise 1 fallen müssen; inzwischen waren
Herodot selbst die während der Wechselfälle der Reise gemachten
Notizen fremd geworden.
Wir können nun an die Vergleichung der Reihe Herodots
mit der von Diodor wiedergegebenen schreiten.
Herodot: Diodor:
Menes
Moeris
Sesostris
Pheron
Proteus
Rampsinit
Cheops
Chephren
Mykerinos
Asycliis
Anysis
Sebakon
Sethon
Dodekarchie
Menes
52 Nachkommen, über 1400 Jahre
Busiris
7 Nachkommen
Busiris
Osymandyas 3
6 Nachkommen
Uchoreus
IJehoreus
12 Könige
Moeris
7 Geschlechter
Sesosis
Sesosis
viele Nachkommen
Amasis u. Aktisanes
Mendes (Marros)
Anarchie durch 5 Geschlechter
Ketes-Proteus
Remphis
7 Geschlechter (darunter Nileus)
Kemmis
Kephren
Mykerinos (Mencherinos)
Bokchoris
Sebako
Anarchie 2 Jahre
Dodekarchie
1 S. oben p. 238 A, 4.
2 Der Name Osymandyas ist aus dem ägyptischen User mä rä (Ramses II)
entstanden. Die Darstellung Diodors stimmt vorzüglich mit den er-Sitzungsber.
d. pkil.-hist. CI. XCVI. Bd. 111. lll't 18