Manetho und Diodor.
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und über die Fabel von der Umarmung des Zeus und der
Wanderung der Götter nach Aethiopien 1 erhalten; aus Aegypten
haben die Griechen durch Orpheus die Orgien und die Bacchusfeste,
sowie ihre Fabeln von der Unterwelt erhalten. 2 Es ist
unrichtig, wenn die Griechen behaupten, Athene habe den Oelbaum
erfunden, vielmehr geht derselbe auf Tbot zurück; 3
ebenso steht es mit der Behauptung der Griechen, 1 Dionysos
sei als Sohn der Semele und des Zeus im böotischen Theben
geboren; die Deutung des Beinamens der Athene yAauy.üxi;,
welchen evict tüv 'EXXf/Vwv gegeben haben, 5 wird als suf/Jsz bezeichnet.
Die spp.vjvsia haben die Griechen von den Aegyptern
gelernt; 0 das Labyrinth des Dädalos ist nach ägyptischem
Muster erbaut. 7 Prometheus, Hercules, Makedon, Triptolemus, 8
Kadmus, 9 Perseus, 10 Belus, 11 Danaus, 12 Petes der Vater des
Menestheus, Erechtheus waren Aegypter. 13 Was die Aegypter
berichten sind Thatsachen und nicht Fabelgeschichten wie bei
den Griechen, 14 bei den Letzteren beruht ja der Glaube an
das Zukünftige an die Belohnung der Guten und die Bestrafung
der Bösen auf willkürlichen Dichtungen und entstellten
Sagen. 15
Aber nicht bloss die Griechen sind den Aegyptern Dank
schuldig als ihren Lehrern in der Gesittung, auch die persischen
Prachtbauten von Persepolis und Susa sind von ägyptischen
1 I, 97, 9.
2 I, 22, 7; 23, 2; 93, 2: 96, 5.
3 I, 16, 2.
4 I, 23, 2 geht hauptsächlich gegen Herodot, II, 145.
5 I, 12, 8.
6 1, 16, 2.
7 I, 97, 5,
8 I, 18—20, 24.
9 I, 23, 4. Auch ITecataeus von Abdera machte den Kadmos im Gegensätze
zu der allgemein üblichen Tradition zu eipem Aegypter. S. Diodor XL,
3, 2.
<° I, 24, 8.
11 I, 28, 1.
12 I, 28, 2.
13 I, 28, 6.
14 I, 25, 4.
15 I, 93, 3.
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