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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

Studien  zur  Technik  des  nachhomerischen  heroischen  Verses.

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pXu0s  y.uoiäwv  pay.apscc.  ipast'vwv  Hom.  292
aXX’  ovs  tob«;  cwrsTCaucs  vuq  avopox.&iauv  Hom.  184
tcüSe  06prjv  y.Xf,i<7s  •  plyia  o’  eios-co  Ipya  Posthorn.  675
Ueberblicken  wir  die  bisherigen  Resultate  in  Bezug  auf
die  Art,  in  wie  weit  sich  die  einzelnen  Längungen  auf  die  verschiedenen ­
  Versarten  vertheilen  unter  gleichzeitiger  Rücksichtnahme ­
  auf  die  rhythmische  Beschaffenheit  des  dem  liquiden
Anlaute  vorangehenden  Wortes  (bei  dessen  letzter  Silbe  also
die  Längung  erfolgt),  so  lassen  sich  innerhalb  jener  oben  p.  686
und  691  angeführten  allgemeinen  Normen  eine  Reihe  Specialobservationen ­
  feststellen:
1.  Die  weitaus  gewöhnlichste  rhythmische  Form  des  dem
liquiden  Anlaute  vorangehenden  Wortes  ist  die  pyrrhichische;
von  60  Beobachtungsfällen  in  der  archaischen  nachhomerischen
Poesie  kommen  auf  sie  30,  also  die  Hälfte  aller,  in  der  jüngeren ­
  Dichtung  (mit  Ausschluss  der  später  zu  betrachtenden
Schule  des  Nonnos)  von  446  Fällen  gar  307,  also  fast  drei
Viertel  der  Gesammtzahl,  zusammen  von  506  Fällen  337.
Nur  zwei  Vershebungen  ergeben  sich  als  legitime  Sitze
der  Längungen  bei  dieser  rhythmischen  Form,  die  IV.  und  die
II.  Arsis.  Wir  zählen  nämlich  in  der  archaischen  Poesie  16
(von  30),  in  der  jüngeren  191  (von  307)  in  der  IV.  Arsis  ;
dann  14  (von  30)  bei  den  älteren  Dichtern  und  111  (von  307)
bei  den  jüngeren  in  der  II.  Arsis.  In  anderen  Hebungen  finden
sich  Längungen  dieser  Art  in  der  älteren  Periode  gar  nicht,  in
der  jüngeren  nur  ausnahmsweise.  Hieher  gehören  zunächst
3  Fälle  in  der  V.  Arsis,  -wovon  2  in  Pentametern  Vorkommen
Ivt  pscccTto  Anthol.  VII  256.  2  und  -/.a-cic  Xe/ewv  Epigr.  ed.  Kaibel
Nr.  243.  13;  das  3.  Beispiel  ist  Arat.  o-jvei  psv  Sx^avoc,  Sbvst
8s  y.ata  pclypv  ’I/Ojc  Phaen.  572,  ein  Fall,  der  wegen  der  Anaphora ­
  des  SuvEt  entschuldigt  werden  muss.  Gar  keine  Beachtung ­
  verdient  dagegen  das  schlechte  inschriftliche  Epigramm
bei  Kaibel  Nr.  1041.  2  T.pi^et;  tuovtcc  v.<xia  vouv,  wo  die  pyrrhichische ­
  Präposition  Längung  in  der  III.  Arsis  aufweist.  Eine
andere  derartige  Stelle  bei  Simmias  ist  oben  p.  712  rectificirt
worden.
2.  Die  nächst  wichtige  Stellung  nehmen  die  aus  einsilbigen
Kürzen  bestehenden  Wörtchen  ein.  Die  Gesammtzahl  beträgt
            
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