Studien zur Technik des nachhomerischen heroischen Yerses.
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jene Längungen auf gewisse Hebungen und bestimmt rhythmisch
gestaltete Wortformen beschränkt. Niemals aber hätte
er es gewagt, eine solche Positionslänge vor einer Liquida in
der Senkung zuzulassen. Der einzige etwa in Frage kommende
Fall betrifft eine Corruptel der Ueberlieferung des einen Hauptcodex
L:
'0 t’ av oy’ oute pujzTOi; eot yaXy.oTo xumjiTtv F 848.
So schrieb auch Merkel nach L. Wir hätten dann eine
Längung vor pvjv.Toc in der 2. Thesis. Ein Blick in die zweite
für die Textesconstruction der Argonautika massgebende Handschrift
G aber zeigt sofort das Richtige:
rj t’ oy’ oute y.’ loi prjy.Toq yaXy.oio Tuxijctv.
Offenbar nahm der Schreiber von L oder seiner Vorlage
Anstoss an dem gleichzeitigen Vorhandensein der Partikeln av
und y.s und so entstand durch Umstellung der Worte die Ueberlieferung
von L. Doch vgl. Hom. N 127 ä? out’ av y.sv ’Apr^
övoaaiTO ij.eteXOmv. Selbstverständlich steht bei Homer vor prjy.Tb;
eine Längung nur in der Hebung: N 323 yaX’/.w te ör^.xcc II.
Nikandros.
a) Nach homerischen Mustern.
vioöet?: toü p.sv uxb vnpöevTa y.epäaTa Sota p-etcjutcu Ther. 291 II
Hom. TpoAw &7co vifflosvTt T 385 II
votewv: wypatv(j)v Sega; ag®(; • o Se votswv orepi yuio'.; Ther.
254 IV
Hom. xarcc Ss votio; peev iSpw; A 811 IV
päyo?: yXeüzo; aXtc Salvuvxat ext payeeoat xeoouoa 1 . Alex. 184 IV
Da pdyo; nur andere Schreibung für pdxo; ist, so
haben wir bei Homer ein Muster in ouXijv Se y.aTa
paxiea« xaXutj/e t 507 IV
P'-’Ca: auTuc Se pi^av zotuXyjSovo;, t’ äva y.pup.ov Ther. 681 II
Einige Hdschr. Svj. Hom. ex! Se pf^av ßäXe xtzpyjv
A 846 IV, als Var. auch (von Apoll. Soph. 30, 12
überliefert) V 190 y.opgov Se p'Lrfi II neben sy. pi’Qr,c;
vgl. auch Hom. Hymn. axo pity;; V 12 II
aggiya Ss pt£a; v)puyy!Sac y y.ai exapy.s; Alex. 564 II
öpexTov p.vjTt yagrjXbv axo xpoTagoio Fr. 78. 7 IV
(Georg. 11 und 12, p. 113 Schneid.).
Sitzuugßber. d. phil.-hist. CI. XCV. Bd. III. Hft. 46