Studien zur Technik dos nachhomerischen heroischen Verses.
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hieher, vgl. Flach, das nachhesiod. Digamma in Bezzenbergers
Beitr. II 29, 33, 34.
Fragmente der Kykliker,
a) Homerisch.
aXvjxwp: ■qBk MsvsGOrjt gEyaXijTopt itotgsvi Xawv Iliu Persis
Fr. III 2 (Kinkel) III
Hom. ’OSuaa^i p.EYaXijTopt s 233 III; für Homer
liegt in diesem Falle der Grund der Länge
des 1 in der ursprünglichen Quantität dieses
Dativausganges, während der Verfasser der
kyklischen Iliu Persis die Längung offenbar
als durch die Liquida veranlasst ansah.
b) Ohne unmittelbares homerisches Vorbild.
pitogai: ec; 0X1700 ocaßa? zpocpopw xoSi', o<pp’ ol foia
TEtvop-eva puoi-io x,ai euctOevei; S1005 Iliu Pers. Fr.
IV 2 II
Luzac conjicirte unnöthig teivo|as'vm : bei Homer
haben wir wenigstens Doppelung der Liquida hinter
dem Augmente: yänaa 0' spptoaavTo X F 367 II.
B. Jüngere Poesie.
I. Mit Ausschluss der nonnischen Schule.
Diese Periode charakterisirt sich dadurch, dass die Dichter
sich nicht mehr damit begnügen, die aus der archaischen Poesie
überkommenen Fälle von Längungen vor Liquiden zu recipiren,
vielmehr greifen sie weiter aus und gestatten sich eine
Reihe neuer Fälle, wobei jedoch allerdings zunächst von dem
bereits Vorgefundenen Materiale der Ausgangspunkt genommen
wird. Die nach diesen Mustern neu gewonnenen Schöpfungen
übernehmen dann wieder die jüngeren Dichter, meist ohne es
zu verabsäumen auch ihr eigenes Scherflein beizutragen. Trotz
der Neuerungen aber kommen Längungen vor Liquiden keineswegs
etwa gesetz- und regellos zum Vorschein. Es lässt sich
vielmehr auch in dieser Periode ein klares Gesetz formuliren:
Längung vor liquidem Anlaute erfolgt nur in der II.
und IV., seltener I. und V. Vershebung und zwar: 1. bei
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. XCV. Bd. III. Hft. 45