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Rz ach.
endlich die von jedem Schriftsteller selbst geschaffenen neuen
Gebilde. Auf die von den sich ergebenden Gesetzen abweichenden
Fälle wird jedesmal besonders hingewiesen werden.
A. Archaische nachhomerische Poesie.
(Hesiodos, Homerische Hymnen, Kyklos.)
Die weitaus meisten Wortstämme, vor denen Längung
vorkommt, zeigen dieselbe auch schon in den homerischen
Gedichten; neue Bildungen begegnen nur sieben, wovon fünf
bei Hesiod (hierunter drei Eigennamen) und je eine in den
homerischen Hymnen und den Kyklikern sich findet. Als weitere
Norm ergibt sich: Die Längung vor liquidem Anlaute ist
gestattet: 1. bei einsilbigen Wörtchen in der II. und IV., ausnahmsweise
in der HL und V. Hebung; 2. bei pyrrhichischen
Wortformen in der II. und IV. Hebung; 3. in Wörtern anderer
rhythmischer Messung bei Verszwang (und zwar — — —
— ~ w — u. s., im Versanfange auch —) in der II. und
IV. Hebung, dann in der III. Hebung, wenn ein entsprechendes
homerisches Muster vorliegt. Niemals aber darf in derVerssenkung
eine »Silbe vor folgender Liquida gelängt werden. 1
Hesiodos.
a) Nach homerischen Vorlagen:
X'.yupoc: toi g£v -Jirb Xtyupöv oupi'Yywv Teaav abSijv A. 278 II
Hom. icvoiy) feo Xr/upp N 590 W 215 II
Xiiiapc?: oeÜTepov to Xnuapljv 0ep.iv, vj xsy.ev "Opa? Th.
901 III
Hom. dc-jcb 3e XticapYjv eppnj/e y.aX6iurpr)v X 406 III
Ä-ijyw: ouoe itote X^youGi 9eal oeivoio -/oXoto Th. 221 II
Hom. r t Tot oTe Xvjljetev 0 87 II>
peya?: Setvijv te peyccX'/jv Te irootöy.ed ts ypaTep^v ts Th. 320 II
Hom. y.aXij ts peyctXy) te : 7 II
upei? Se peydh^v te ßirjv y.at -/elpa? aaxro’j? Th. 649 II
Hom. Yjpsi? 8e peydXoio Atö? M 241 II
w? o’ St’ «leb peydXou itÄTpv) irpvjwvo? opouav; A. 437 II
Hom. owprn £iu peydX« K 304 II
1 Die römischen Ziffern hinter den Verszalilen bedeuten die Vershebungen.