Studien zur Technik des nachhomerischen heroischen Verses.
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(otcots vscpsa A 305, TptitoSa S 344) — (epSouaa jjiya £pyov
x 92) — w ^ w (e^pacaxo piy’ ivsiap 3 444, 'r\iova p.syccXTjv H 462)
^ w (u<pvjvaca |jtiyav laxo'i io 147) — — ^ (Eucrpstpea vsup^v
0 463), also mannigfaltige Wortarten Vorkommen, wird auch
dies in der späteren Poesie anders: Die Längung wird allmälig
nur zugelassen bei einsilbigen Wörtchen (fast nur xe oe
ye) und pyrrhichischen, ausnahmsweise (in unveränderlichen
Wörtern) auch bei trochäischen Wortformen. Was sich von
anderen rhythmischen Wortformen findet, sind directe homerische
Reminiscenzen. Bei gewissen Dichtern können wir noch
engere Beschränkung beobachten. So lässt unter den Dichtern
vor Nonnos z. B. Manethon Längung nur bei pyrrhichischen
Präpositionen und in einem Falle beim Wörtchen xi zu; Maximos
gar nur bei der einzigen pyrrhichischen Präposition svi.
Nonnos selbst zeigt die strengste Norm, bei ihm dürfen auch
die einsilbigen Wörtchen nicht mehr in einer Längung erscheinen.
Es hängt dieser Umstand mit dem Verwitterungsprocesse
der griechischen Endsilben zusammen, wie wir ihn
aus den von Hilberg in seinem Buche über ,das Princip der
Silbenwägung und die daraus entspringenden Gesetze der Endsilben
in der griechischen Poesie' und aus den diese Arbeit
vervollständigenden Ergänzungen von Scheindler (in der Anzeige
des genannten Buches, Oesterr. Gymnasialzeitschr. 1879,
p. 412 sqq.) kennen lernen.
Wir werden also bei unserer Darstellung Folgendes zu
beachten haben:
1. Die Wortstämme (resp. Wörter) mit liquidem Anlaute,
vor denen Längung eines kurzen Vocales zugelassen wird.
2. Die Stellung der gelängten Silbe im Verse.
3. Den rhythmischen Werth des betreffenden Wortes.
4. Ob in dem jeweiligen Falle eine Reception homerischer
oder anderer Vorlagen erfolgt ist oder aber eine selbständige
neue Bildung vorliegt.
Um ein deutliches Bild von dem thatsächlichen Bestände
geben zu können, werden wir im Folgenden bei der Anführung
sämmtlicher Detailfälle (nach den Schriftstellern geordnet) in
der Weise verfahren, dass zunächst die den homerischen Vorlagen
entnommenen Beispiele nebst diesen selbst dargelegt
werden, dann die von anderen älteren Dichtern überkommenen,