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Mntli.
ob dieses kleine vorzügliche Gedicht jünger oder älter ist als
Herhorts liet von Troge; jedenfalls verschweigt er im ersteren
Falle aus unbegreiflichem Grunde den Namen, während er
doch selbst Dares nennt V. 37 f., nach Ansicht der Zeit den
Hauptgewährsmann. Der Name des Dichters jenen langen
liedes scheint unbekannt geblieben zu sein, sonst würde er bei
der Ueberlieferung von so verschiedener Seite wohl auch einmal
genannt sein; dass Veldeke’s Eneit nicht, wie man ihres
abgerissenen, stillosen Beginnes halber wohl meinte, bestimmt
war, an ein anderes Buch anzuschliessen, steht jetzt fest, seit
man weiss, dass dieser ungewöhnliche Anfang sich eng anlehnt
an die französische Vorlage, die allerdings in gewissem Sinne
und auch in der Handschrift als Fortsetzung eines Trojanerkrieges
von Benoit erscheint. Die Eneit hat nun Hartmann
so sicher gelesen, als es ungewiss ist, dass er von jenem problematischen
Epos mehr als den Namen kannte; bei dem hohen
Alter des Erec, der — ich folge in der Datirung der Werke
Hartmanns der Anordnung Naumanns, so weit dieselbe nicht
in diesem Aufsatze selbst berichtigt wird — um 1192, ganz
sicher im Beginne der Neunziger Jahre entstanden ist, ist es
nun von höchster Wichtigkeit, dass Hartmann nicht etwa, wie
Friedrich von Hausen nur den ersten, wider Willen des Dichters
verbreiteten Theil, sondern das ganze, erst zum Schlüsse
des Jahres 1190 vollendete Werk kannte. Er erzählt die Begebenheiten
in ihrer Folge:
Erec. 7552 da engegen ergraben was
wie der herre Eneas,
der vil listige man,
über se fuor von dan,
und wier ze Kartägö kam,
und wie in in ir gnäde nam
diu riche frouwe Dido,
unde wie er si dö
7560 vil ungeselleclichen liez
und leiste ir nicht des er gehiez:
sus wart diu frouwe betrogen,
an dem hintern satelbogen
so was einhalp ergraben,
ir vil starkez missehaben
und wie si im boten sande,
swie lützel si ins erwande,