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Mutli.
Einleitungen von Ettmiiller zur Eneit und in höherem Maasse
die von Bormans zum Servatius stellen wichtiges Materiale
in übersichtlicher Form zusammen. Die Geschichte der Grafen
von Loz ist von Mantelius (s. im Texte) behandelt. — Servatius’
Vita und Translatio stehen Mon. Germ. SS. XII. 87
—126, VII. 161—189; der hochdeutsche Servatius ist von
Haupt im V. Bande seiner Zeitschrift herausgegeben.
Den Ausgangspunkt für die chronologische Untersuchung
bildet die Note Lachmanns zu Iw. 6943; für die sprachliche
Gramm. 1, 453—455; in v. d. Hägens Minnesingern erscheint
Veldeke 4, 72—79.
Leicht zu übersehen ist der reiche Stoff, den Pfeiffer
bietet in seiner Anzeige des Minnesangsfrühlings, Germ. 3, 484 f.,
insbesondere S. 492—496; sehr unglücklich ist dagegen ein
Aufsatz Bartsch’s über den Servatius, worin er gegen die Echtheit
einzelner Theile polemisirt, Germ. 5, 406- 431; gegen ihn
kehrt sich vielfach W. Braune in seiner eingehenden Abhandlung
über Veldeke in Zachers ZfdPhil. 4, 249—304, der
ein Aufsatz desselben Autors zur Kritik der Eneide ZfdAlt.
16, 420—436 vorangieng, worin er jedoch ausschliesslich über
das Handschriftenverhiiltniss handelt. Von Belang ist ausserdem
eine Abhandlung Müllenhoffs zu Friedrich von Hausen
ZfdAlt. 14, 133 f. (insb. S. 136), gegen den sich Lehrfeld
richtet, Paul-Braune 1, 345 f. (insb. S. 356).
Von grösster Wichtigkeit für unsere Zwecke ist endlich
die von Alex. Pey durchgeführte Vergleichung der Eneit mit
ihrem französischen Original: L’Eneide de Henri de Veldeke
et le roman d’Eneas, attribue ä Benoit de Saiute More in
Wolfs und Eberts Jahrbuch f. roman. u. engl. Lit. 2, 1—45.
Heranzuziehen ist mit den Autoren der gleichen Pei'iode
vom graven Rudolf bis auf Hartman und Herbort das dieselben
betreffende Materiale, vornehmlich die Einleitung Lichtensterns
zu Eilharts von Oberge Tristan und einige Bemerkungen
zu Lamprechts Alexander; dann alles die Trierer
Fragmente Betreffende.
Dass der Umfang den Werth der Arbeit nicht bestimmt,
tritt nicht leicht wieder so hervor; die höchste Bedeutung besitzen
noch immer und Grundlage und Ausgangspunkt der
Untersuchung bilden noch heute die citirten Stellen von Grimm