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Höfler.
13 Bücher verloren und hebt das 14. ' mit dem Cäsar Gallus
353, an, das 31. aber endet mit dem Tode des Valens, 378.
Zosimos greift noch weiter aus, da er mit der Thatsache beginnt,
dass die Römer die ersten 600 Jahre nur zur Eroberung
Italiens verwandten, dann in 53 Jahren Afrika, Spanien und
Macedonien eroberten, was entweder eine Schicksalsnothwendigkeit,
oder der Bewegung der Sterne oder dem Willen eines
Gottes zuzuschreiben sei. Rasch kommt dann Zosimos zu
Octavianus Augustus und durchgeht nun von ihm an die Regierungen
der Kaiser, wobei aber die Erzählung bei Probus
abbricht und im zweiten Buche mit dem Tode Diocletians anhebt.
Dann wird sie in diesem bis zur Hinrichtung des Gallus
fortgeführt, so dass also Ammianus vom vierzehnten Buche an
und Zosimos vom Ende des zweiten sich decken. Das dritte
Buch des Zosimos ist Julian gewidmet, dem die Bücher XXII,
XXIII, XXIV, XXV des Ammianus angehören, das vierte
Buch des Zosimos reicht bis zum Tode des Theodosius, überschreitet
somit den Ammianus bereits um 17 Jahre (378—395),
das fünfte und sechste aber enthält die Katastrophe Roms
unter Alarich.
Beide Schriftsteller gehören jener geistigen Bewegung an,
die durch das Christenthum überwunden und zurückgedrängt
worden war, jedoch in der Art, dass Zosimos nicht blos ganz
entschieden den Parteistandpunkt vertritt, sondern seiner Darstellung
geradezu einen apologetischen Charakter verleiht. Er
verschweigt, was nicht in seinen Kram passt und während ihn
die Verruchtheit der Imperatoren belehren sollte, dass, als die
gesammte Welt römisch geworden war, den römischen Göttern
huldigte, am Untergange des Alterthums mit aller Consequenz
gearbeitet und die Auflösung der heidnischen Ordnung der
Dinge unaufhaltsam vorbereitet wurde, will er die Schändlichkeiten
der römischen Imperatoren nicht schildern und gibt
er sich alle erdenkliche Mühe, die welthistorische Veränderung,
die zur Rettung der Menschheit vor den römischen Staatsgöttern,
den incarnirten Gottheiten des Staates eine Nothwendigkeit
wurde, mit der Aufgebung der alten Götter in
1 Ammiani Marcellini l'erura gestarum libri qui supersunt. Kecensuit notisque
selectis instruxit V. Gardthausen I, II. Lipsiae 1874.