Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

Attische  Finanzverwaltung  im  fünften  und  vierten  Jahrhunderte.

429

’Avy.jXijOsv  eiraeßsi'a;  svexa  t~r t c  r.pbc  toI/c  Osoi/c  y.at
ftXoxqua;  tr,c  stc  col/c  ouXstäc  ■  und  aus  dem  zweiten  Decret:

sw:  r?jC  scjosy.occYjc  wpoTOVsta;  •  Zi'jioi;  (?)....  etwsv  •  swstSr,  N  r/.oy.piTYjc
  ßouXsüsiv  Aayiav  tov  svtauTOV  tov  sw’  EußoöXou  ip/vr.ootaTSTsXsy.sv
  Xsyiov  y.a:  wpxTT«v  ayaöcv  ,  y.at  t  a  p:  2  c
atpsöscc  üwc  t9;c  ßouXvjC  de  ts  -ac  0uotac  pspspty.sv  toi;
Ispowoiot;.  Die  am  Schlüsse  der  Urkunde  beigefügten  Summarien
lauten:
05  suXsTat  '0  or;ij.es  05  Hanoi
tov  Tapixv  tobe  itpuTavst;  tov  Typ.txv
NtxoxpdTYjv  Nty.oy.pdr/jv.

Dazu  bemerkt  Köhler:  illud  dubitari  potest,  num  Nicocrates, ­
  qui  in  altero  decreto  diserte  quaestor  senatus  fuisse
dicitur,  etiam  quaestor  prytanum  Aegeidis  tribus  fuerit  .  .  .  .
Man  könnte  also  hier  einen  Schatzmeister  der  Prytanen  und
einen  Taplxc  r/jc  ßouXvjc  unterscheiden.  Das  ist  sicher,  dass  der
Nikokrates  im  ersten  Decret  mit  dem  Nikokrates  im  zweiten
identisch  ist,  da  in  beiden  Beschlüssen  Vatername  und  Gauname ­
  1  übereinstimmen.  Der  Schatzmeister  der  Prytanen  und
der  des  Rathes  würden  also  hier  ein  und  dieselbe  Person  sein.
Aus  dem  zweiten  Decret  ergibt  sich  ausserdem,  dass  der  Tapiac
r/jc  ßc-jXvjc  Nikokrates  Buleut  war  und  dass  die  Schatzmeisterwürde ­
  nicht  durch  das  Loos  sondern  durch  Wahl  besetzt  wurde.
Mit  diesen  Ergebnissen  dürfen  wir  uns  aber  noch  nicht  zufrieden ­
  stellen.
Zu  einem  Ziele,  glaube  ich,  wird  die  Untersuchung  erst
dann  geführt,  wenn  wir  noch  die  Inschrift  nr.  431  in  den  Kreis
unserer  Erwägungen  ziehen.  Es  heisst  da  Z.  33  ff.:
[so]o;s[v  ts:  ß]ouXst  ■
Ey.cy.vToc  [EJü[  .  .  .  .  o]u  [stwsv]  ■  sw[st§]r (  ot  wporetvetc  r/j;  Astov-“tocc
  swaevsjoovTse]  y.x[t  orjsoavwGavTs;  Gcxoeatvouct  ts:  ßouXet  t[öv
T]ap,{[av]  ov  stXovTo  sc  [sa'jTüjv  HaTpo/.Xvjv  Zouvisfa]  xat  cb[v
Y]pa[jxp,a]Tea  ’Ac:oXXosa[v/jv  R-/jTT:o]v  tac  Öuota;  Ts0u[z]svat  wä|oa;  cac
y.]a6ijxoüoac  sv  t[eI  oipu]Totvs5a  vuip  ts  t?,c  ßouX^c  y.aft]  c[ou  3r,p.]ou,  |sw:p.s-|J.s]X^[cÖat
  os  y.jyt  twv  a/.Xwv  y-yvTojv  y.aXüfc  y.at  oiXoTtpuc  •  a‘fa]&jj

1  Auch  am  Schlüsse  des  zweiten  Decretes  liest  man:  jVtzoxpiXTrjV  Aitovo;
’AyxuX^flsv.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.