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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

Begebenheiten  neuerer  Zeit  in  Japan.

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In  dem  Hause  war  man  erschrocken  und  meldete  es  der
Obrigkeit.  Der  untersuchende  Abgesandte  kam  und  sagte  voll
Bewunderung:  Wir  haben  wohl  mehrmals  gesehen,  dass  man
einen  Selbstmord  beging,  allein  ein  so  kühnes  Vorgehen  ist
uns  nicht  zu  Ohren  gekommen.
In  Wa-siü  befand  sich  der  Vater  Kan-ta-rö’s.  Diesen
Zustand  sehend,  meldete  er  aufrichtig:  Er  hat  in  seiner  langjährigen ­
  Freundlichkeit  einen  solchen  Entschluss  gefasst.
Katawara-ni  —*  (ittsü)-no  kaki  woki-ari-si-ga  go-bugiö
  %  (isi-maru)  5  Ä  (iicci-mi)  tono  (fi-ken)-sitamb-ni
  ^  ‘{|S  (bun-tei)-mo  otona-si-ku  siii-zin-no  .jpL  (meido)-no
  tomo-seru  josi-no  ^  (bun)  nari-kere-ba  tono-mo  ncimidani
  muse-tamai-te  ana  fu-bin-ja  ima-doki-wa  bu-si-ni-mo  kakaru
mono-wa  mare-naru-zo-ja  masi-te  matsindo-no  ge-ge-to  i-i  4p
(zialtu-nen)-nite  sari-to-iva  (ki-tai)-no  mono  kana.  Atojori
  toburai-te  torase-jo-to  woserare-si  sunawatsi  mm  (db-ton)-fori
  *  0  (sen-nitsi)-dera-ni  &  (siii-zijü)-no  isi-  (tb)
—*  (issio)-ni  tatsi-si-to-zo.  Kono  koto  jen-fo  go-nen  si-guatsu
ni-ziü-jokka-nite  ari-si.
Zur  Seite  war  eine  Schrift  zurückgelassen  worden.  Als
die  Oberaufseher,  die  Herren  Isi-maru  und  Iwa-mi  sie  öffneten
und  durchsahen,  waren  die  Schriftzüge  männlich,  es  war  eine
Schrift,  welche  besagte,  dass  er  der  Begleiter  des  Vorgesetzten
auf  dem  finsteren  Wege  gewesen.  Auch  der  Herr  schluchzte
unter  Thränen  und  sagte:  Ach  wie  bedauerlich!  In  der  gegenwärtigen ­
  Zeit  ist  selbst  unter  den  Kriegsmännern  ein  solcher
Mensch,  selten.  Um  so  mehr  ein  Jüngling,  welcher  einer  der
Niedrigen  der  Menschen  der  Strasse  genannt  wird,  er  ist  somit
ein  Mensch  der  seltenen  Zeitalter.  Nachher  lasset  ihn  den
Besuch  des  Grabes  annehmen.
Man  errichtete  dann  an  dem  Graben  Do-ton,  in  dem
Kloster  der  tausend  Tage,  zugleich  die  steinerne  Pagode  des
Gebieters  und  Dieners.
Dieses  ereignete  sich  am  vierzehnten  Tage  des  vierten
Monates  des  fünften  Jahres  des  Zeitraumes  Jen-fö  (1677  n.  Chr.).
            
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