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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

Begebenheiten  neuerer  Zeit  in  Japan.

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von  Seite  des  Aeltesten  des  Dorfes  in  den  Verhaft.  Zin-suke
klagte  darüber  und  flehte.  Er  bezahlte  und  schickte  nach  und
nach,  was  sie  schuldeten.  Der  Aelteste  des  Dorfes  empfand
Mitleid  und  liess  die  älteren  Brüder  frei.
Aru  tosi-no  aki  jpl  M  (rin-u)-site  yifc  ^  (ho-zui)  ari
den-dzi  o-oku  nagarete  mura-mura  o-oki-ni  nagelcu  tokoro-ni  zinsuhe-ga
  ft  (sio-bun)-w.a  sukosi-mo.  itamu  koto-mo  nalcu,  fonami
  itsu-mo-jori-mojoku  tatsi-si-ka-ha  ft  t  (dai-kuan)
(naka-mura)  2p  (taira)  ^  pp  (san-fin)  (ken-bun)
ari-te  köre  tada-koto-ni  nrazu  lote  H  U  (koku-si)-je  uttajetamai-si-ni
  me-tsuke  gin-mi-no  uje-nite  makoto-ni  imizi-ki  koto
nari  isogi  zin-suke-wo  jobi-jose-jo-to  ari-si-ni.
In  dem  Herbste  eines  Jahres  war  langwieriger  Regen
und  entstand  grosses  Wasser.  Viele  Grundstücke  wurden  fortgeschwemmt, ­
  und  in  den  Dörfern  beklagte  man  sich  sehr.
Indessen  hatte  der  Antheil  Zin-suke’s  nicht  im  Geringsten  zu
leiden  und  die  Saaten  standen  trefflicher  als  gewöhnlich.
Die  stellvertretende  Obrigkeit  Taira-san-fin  von  Nakamura
  besichtigte  es,  und  in  der  Meinung,  dass  dieses  keine
gewöhnliche  Sache  sei,  zeigte  er  es  dem  Reichsvorsteher  an.
Nach  der  Untersuchung  der  Aufpasser  war  es  wirklich  eine
äusserst  merkwürdige  Sache.  Es  hiess:  Man  rufe  eilig  Zinsuke
  her.
Sono  $  (jo)  zin-suke-ga  jume-ni  ^  (siilkke)  si-gonin
  tsuki-wo  ivogami-irare-si  sono  usiro-ni  fakama-ki-taru  fito
amata  owasi-te  Jjlp  jj|5  (kib-wo)-no  ijjji  (tei)-ni  mije-si  johnteb
  fawa-ni-mo  tsikaki  mono-ni-mo  kakaru  jume  mi-fanberi-si-to
katari-ajerii,  tokoro-je  woka-jama  kowori-no  bu-gio-jori  isogi  kitareto
  ari-si-ka-ba  jaga-te  ide-juld-si-ni  fawa-mo  ibukasi-ku  omoi  atojori
  ani-wo  mi-mai-ni  tsukawasi-keru.
In  dieser  Nacht  träumte  Zin-suke,  dass  vier  oder  fünf
Bonzen  den  Mond  verehrten.  Hinter  ihnen  befanden  sich  viele
mit  Beinkleidern  bekleidete  Menschen,  und  es  hatte  den  Anschein, ­
  als  ob  es  eine  Bewirthung  gäbe.  Am  nächsten  Morgen
erzählte  er  der  Mutter  und  den  ihm  nahestehenden  Menschen,
dass  er  einen  solchen  Traum  gehabt  habe.  Er  hatte  dieses
kaum  gethan,  als  ihm  von  Seite  des  Oberaufsehers  des  Kreises
Woka-jama  aufgetragen  wurde,  er  solle  eilig  kommen.  Er
Sitzungsber.  d.  phil.-hist.  CI.  XCV.  Bd.  I.  Hft.  17
            
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