Manethonisches Gesckicktswerk.
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die ägyptische Chronologie zwei feste Daten gewonnen. Es
fragt sich nun, wer ist der erwähnte König Set-nubti-ää-pehti ?
Die Inschrift selbst gibt uns hierüber Auskunft: $
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aufstellen eine grosse Stele aus Syenit für den grossen Namen
seiner Väter, mit dem Wunsche zu erhalten den Namen des
Vaters seiner Väter |und] des Königs Seti 1/ Der Vater
seiner Väter kann kein anderer sein, als der am Anfänge der
Inschrift genannte Set-nubti-ää-pehti, zu dessen Verherrlichung
ja die Angabe diente, der Stein sei gesetzt im Jahre 400 der
von ihm begründeten Aera. Es liegt kein Grund vor, in dem
Namen des Königs Set-nubti-ää-pehti einen Hyksos zu erkennen,
wie dies verschiedene Forscher gethan haben 1 — mit Recht
ist daher Chabas 2 dieser unwahrscheinlichen Annahme entgegen
getreten. Set und Sutech sind urägyptische Gottheiten,
wie wir dies anderwärts dargethan haben, 3 und wir werden
sonach sagen müssen zu den Vorfahren des Königs Ramses
gehörte ein König Set-nubti-ää-pehti, und wir glauben uns nicht
zu täuschen, wenn wir annehmen, dass er sich von der Stadt
Ombos aus, erhoben hat gegen die Hyksosherrschaft. Für
das letztere bürgt Manetho, der uns (Josephus, C. A. III, 14, 12)
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erstere der Name des Königs selbst. In Ombos, welches sich
ganz ketzerischen Culten schon von Alters her ergeben hat,
— wir finden hier auch den Sebek besonders verehrt -—
ward nämlich dem Ak] Sutech gehuldigt. Wohl wegen des
1 Besonders Rouge und Mariette y. Anra. 1 auf S. 224.
2 Chabas in der Aeg. Z., 1865, p. 29 f. Les Ramses sont-ils de la race des
Pasteurs? Etüdes sur la Stile de l’an 400.
3 Aeg. Z. 1879, p. 66.
Sitzungsber. d. pkil.-hist. CI. XCV. Bd. I. Hft.
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