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Krall.
tische Geschichte — bis auf die Thutmosidenzeit kommt uns
der Turiner Papyrus wohl zu Statten — also gliedern:
1. Die Thiniten. In den to[j.o: sind sie auf die I. und
II. Dynastie vertheilt.
2. Die Memphiten. Beim Anonymus B bildeten sie
noch eine Gruppe; der Anonymus A hat aus ihnen zwei
Gruppen gemacht, die wir in der IV. und V. Dynastie wieder
finden. Nach den Pyramiden, den gewaltigsten Ueberresten
dieser Herrscher, kann man sie auch die Pyramidenerbauer
nennen.
Nach dem Vorgänge von Rouge scheiden wir die III. Dynastie
aus.
3. Die Könige von Abydos. Wir fassen unter diesem
Namen die Könige der VI. Dynastie des Africanus (V. und
VI. des Eusebius), sowie die Nachfolger der Nitokris zusammen.
Mit Nitokris macht bekanntlich der Turiner Papyrus keinen
Abschnitt; wir sind jedoch gar nicht in der Lage aus den
Fragmenten, die der Zeit seit Nitokris bis auf die Erhebung
Amenemhä I. angehören müssen, ein auch nur annähernd richtiges
Bild zu gewinnen. Mit Hilfe anderer Nachrichten können
wir jedoch sagen, dass bald nach der sogenannten VI. Dynastie
fremde Völker in Aegypten erobernd vordrangen, deren
Könige wir, nach dem Vorgänge von Lepsius, bezeichnen
können als
4. Die Herakleopoliten. In den sind sie durch
die IX. und X. Dynastie vertreten.
5. Die Amenemhä umfassen die XI. und XII. Dynastie;
in ihrem Namen ist zugleich der Gott erhalten, dem das Geschlecht
besonders gehuldigt hat. Dasselbe ist der Fall bei
der folgenden Gruppe.
6. Die Sebelchotep entsprechen allem Anscheine nach
der XIV. Dynastie der -öpioi (p. 181).
7. Die Hyksos.
8. Die Thutinosiden umfassen die XVII. und XVIIT.
Dynastie bei Africanus, die ursprünglich, wie bemerkt, auch
in den ro^ot ein Ganzes bildeten.
9. Die Ramessiden, d. h. die Könige der XIX. und
XX. Dynastie, die ja fast alle den Namen Ramessu führen.