Manetlionisclies Gesell iclitsiverk.
217
VI. Dynastie des Africanus in den to[Mi des Eusebius als
die V. verzeichnet werden müssen, wodurch die Gleichmässigkeit
der Zählung empfindlich gestört worden wäre. Um dem
Uebelstande auszuweichen, machte der Anonymus C aus der
Gruppe, die bei Africanus die VI. Dynastie bildet, zwei Dynastien,
die V. und VI.
Africanus: Eusebius:
IV. Dynastie j Dynastie>
VI. Dynastie j ^ Uj '“ stte
Sehen wir sonach unseren Autor von dem Bestreben geleitet,
eine gleichmässige Zählung der von ihm aus den tabellarischen
tojj.o'. des Anonymus A und B gezogenen Dynastien,
die er, wie wir gesehen haben, ohne jedes Verständniss des
inneren Zusammenhanges aus den einzelnen Gruppen ausschied,
herbeizuführen, und hiedurch die -o\j.ot des A und B wohl oder
übel in einen anscheinenden Zusammenhang zu bringen, so
werden wir nicht zweifeln können, dass er es gewesen ist, der
in seine tojj-oi aus den tsjaoc des Anonymus A die in denselben
enthaltenen Notizen, sowie die -o|j.Oi;-Sunimen, die ja zu seinem,
dem B entnommenen, Systeme gar nicht passten, herübernahm.
Sein Werk sollte Alles umfassen, was auf dem Gebiete Manethonischer
Foi'schung bis auf seine Zeit geleistet worden war,
es sollte alle seine Vorgänger überflüssig machen.
Den Beweis dafür, dass die Zählung der Dynastien und die
Notizen in den wie sie uns bei Africanus und Eusebius
vorliegen, das Werk eines Mannes, also gleichsam eine ■z6[j.z’.-Harmonie
sind, liefern uns die Topi.pt des Barbaras, die eine von
der allgemein üblichen, abweichende Zählung der Dynastien
uns zeigen. Die des Barbaras weisen uns wie die des
Eusebius auf das Werk zweier Chronographen hin, von denen
der erste (Anonymus D) eine zwischen den tojxo'. des A und
B in der Mitte stehende chronographische Tafel aus Manetho
zog — ihr erster Theil deckte sich mehr mit dem Werke
des A, ihr zweiter mehr mit dem des B — die dann von einem
zweiten, der nach Josephus lebte, überarbeitet und, dem allgemeinen
Zuge der Zeit entsprechend, in eine Aufeinanderfolge