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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

Manetlionisclies  Gesell  iclitsiverk.

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VI.  Dynastie  des  Africanus  in  den  to[Mi  des  Eusebius  als
die  V.  verzeichnet  werden  müssen,  wodurch  die  Gleichmässigkeit
  der  Zählung  empfindlich  gestört  worden  wäre.  Um  dem
Uebelstande  auszuweichen,  machte  der  Anonymus  C  aus  der
Gruppe,  die  bei  Africanus  die  VI.  Dynastie  bildet,  zwei  Dynastien, ­
  die  V.  und  VI.
Africanus:  Eusebius:
IV.  Dynastie  j  Dynastie>
VI.  Dynastie  j  ^  Uj '“ stte
Sehen  wir  sonach  unseren  Autor  von  dem  Bestreben  geleitet, ­
  eine  gleichmässige  Zählung  der  von  ihm  aus  den  tabellarischen ­
  tojj.o'.  des  Anonymus  A  und  B  gezogenen  Dynastien,
die  er,  wie  wir  gesehen  haben,  ohne  jedes  Verständniss  des
inneren  Zusammenhanges  aus  den  einzelnen  Gruppen  ausschied,
herbeizuführen,  und  hiedurch  die  -o\j.ot  des  A  und  B  wohl  oder
übel  in  einen  anscheinenden  Zusammenhang  zu  bringen,  so
werden  wir  nicht  zweifeln  können,  dass  er  es  gewesen  ist,  der
in  seine  tojj-oi  aus  den  tsjaoc  des  Anonymus  A  die  in  denselben
enthaltenen  Notizen,  sowie  die  -o|j.Oi;-Sunimen,  die  ja  zu  seinem,
dem  B  entnommenen,  Systeme  gar  nicht  passten,  herübernahm.
Sein  Werk  sollte  Alles  umfassen,  was  auf  dem  Gebiete  Manethonischer
  Foi'schung  bis  auf  seine  Zeit  geleistet  worden  war,
es  sollte  alle  seine  Vorgänger  überflüssig  machen.
Den  Beweis  dafür,  dass  die  Zählung  der  Dynastien  und  die
Notizen  in  den  wie  sie  uns  bei  Africanus  und  Eusebius
vorliegen,  das  Werk  eines  Mannes,  also  gleichsam  eine  ■z6[j.z’.-Harmonie
  sind,  liefern  uns  die  Topi.pt  des  Barbaras,  die  eine  von
der  allgemein  üblichen,  abweichende  Zählung  der  Dynastien
uns  zeigen.  Die  des  Barbaras  weisen  uns  wie  die  des
Eusebius  auf  das  Werk  zweier  Chronographen  hin,  von  denen
der  erste  (Anonymus  D)  eine  zwischen  den  tojxo'.  des  A  und
B  in  der  Mitte  stehende  chronographische  Tafel  aus  Manetho
zog  —  ihr  erster  Theil  deckte  sich  mehr  mit  dem  Werke
des  A,  ihr  zweiter  mehr  mit  dem  des  B  —  die  dann  von  einem
zweiten,  der  nach  Josephus  lebte,  überarbeitet  und,  dem  allgemeinen ­
  Zuge  der  Zeit  entsprechend,  in  eine  Aufeinanderfolge
            
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