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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

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Krall.

IV.  Dynastie  die  Anzahl  der  Könige  und  ihre  Regierungsdauer
beifügt,  17  Könige  mit  448  Jahren,  d.  h.  bei  Eusebius  sind
die  zwei  Dynastien  des  Africanus  in  eine  zusammengefasst
(17  Könige  =8  +  9,  die  Regierungssumme  ist  bedeutend  abgekürzt). ­
  Es  ist  dies  ein  Vorgang,  den  wir  schon  zu  wiederholten ­
  Malen  beobachtet  haben,  und  der  richtig  aufgefasst,
sich  also  stellt.  Sowie  die  zwei  ersten  Dynastien,  die  Thiniten,
nach  dem  Zeugnisse  des  Turiner  Papyrus  nur  eine  Gruppe
eigentlich  bildeten,  so  hingen  auch  die  IV.  und  V.  Dynastie
des  Africanus  ursprünglich  zusammen,  was  uns  auch  vom
Turiner  Papyrus  bestätigt  wird,  der  mit  Onnos  (V,  9)  einen
Abschnitt  macht.  Dieser  ursprüngliche  Bestand  der  memphitischen
  Geschlechter  wird  uns  von  dem  Verfasser  der  TÖgoi
des  Eusebius  wiedergegeben;  der  Gewährsmann  des  Africanus
hat  dagegen,  wie  die  thinitischen  Geschlechter,  so  auch  die  memphitischen
  Geschlechter  in  je  zwei  Gruppen  zerschlagen,  und
zwar  aus  rein  praktischen  Gründen;  um  zwei  Riesendynastien
von  je  17  Königen  auszuweichen,  hat  er  diese  auf  vier  Dynastien ­
  vertheilt,  von  denen  die  einen  9,  die  anderen  8  Könige  umfassten. ­
  Wir  haben  schon  bei  der  Erhöhung  der  Zahl  511  auf
518  für  die  Hyksosherrschaft  gesehen,  dass  der  Verfasser  der
rogot  des  Africanus  ein  grosser  Freund  der  Symmetrie  gewesen ­
  ist.
Während  sonach  die  Togos  des  Africanus  bis  auf  Onnos
fünf  Dynastien  ergaben,  hatten  die  des  Eusebius  bis  dahin  nur
vier;  zu  einer  von  seiner  Vorlage  abweichenden  Zählung,  wie
sie  die  Excerpta  Barbari  uns  darbieten,  konnte  der  Ueberarbeiter
  (p.  216)  der  rogoi  des  Eusebius  sich  nicht  entschliessen,
und  so  blieb  ihm  nichts  anderes  übrig,  als  die  VI.  Dynastie  des
Africanus  in  zwei  Dynastien  zu  zerlegen,  in  die  V.  und  VI.
Die  31  Könige,  die  der  fünften  Dynastie  des  Eusebius  beigelegt
werden,  geben  uns  eine  Zusammenfassung  der  Könige  der  V.
und  VI.  Dynastie  (die  denselben  entsprechende  VI.  des  Africanus ­
  hatte  6  Könige),  sowie  der  VIII.  und  XI.,  d.  h.  derjenigen
Dynastien,  die  wir  als  legitim  bei  Eusebius  erkannt  haben.
Für  die  Dynastien  IV—XII  ergibt  sich  nach  den  bisherigen ­
  Untersuchungen  folgendes  Schema:
            
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