Manethonisches Gescliiclitswork.
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den drei, beziehungsweise zwei folgenden, da Eusebius den
König Ramesses mit 60 Jahren nicht kennt.
Die Denkmäler bezeichnen als den Nachfolger des Amenephtes
seinen Sohn Seti II., dem Setinacht-Merer-Miamun II.
folgte. Beide Könige hatten fortwährend mit Gegenkönigen
zu kämpfen; gegen Seti II. erhob sich Amonmessu, gegen
Seti-nacht der Gemahl der Ta-user, Mineptah Siptah. Die
höchste Regierungszahl, die von irgend einem dieser Könige
gefunden worden ist, ist das dritte Jahr des Siptah — es hat
sonach keiner dieser Könige lange regiert. Unter Seti-nacht
brachen fremde Völker in Aegypten ein; es ist die Zeit in
die uns das von Josephus erhaltene Manethonische Fragment
über die Exodus versetzt. Nach demselben haben die fremden
Eindringlinge dreizehn Jahre über Aegypten geherrscht, nach
deren Verlauf es Seti-nacht — warum er bei Josephus Amenophis
genannt wird, werden wir an einem anderen Orte zu untersuchen
haben — unter Beistand seines Sohnes Ramessu gelang,
die Feinde aus Aegypten zu vertreiben. Ramessu selbst
gibt uns in dem für unsere Wissenschaft so werthvollen Papyrus
Harris 1 die officiellen Belege für den Manethonischen
Bericht. Weder Seti II. und Seti-nacht noch ihre Gegenkönige
Amonmessu und Siptah können nach dem Gesagten mit dem
Ramesses des Africanus verglichen werden, dem volle 60 Jahre
beigelegt werden. Anders steht die Sache bei Seti-nacht’s
Sohne, dem erwähnten Ramessu; ganz abgesehen von der vollkommenen
Uebereinstimmung der Namen, ist für denselben
ein hohes Regierungsjahr — 32 — durch den schon angeführten
Papyrus Harris, das sein letztes auch nicht gewesen
ist, wohl bezeugt. Die beiden folgenden Könige sind monumental
leicht erkennbar; Amenemnes ist der Gegenkönig Amonmessu
und Thuoris ist die Gemahlin Siptah’s, die gewaltige
Tauser. Die tojaoi huldigen sonach auch hier denselben Grundsätzen
wie bei der XVIII. Dynastie, wo auch die legitimen
Könige bis auf Horus vorgeführt werden und erst dann die
Nebenkönige nachfolgen (p. 158 u. 187). Nach dem Gesagten
lösen sich die Abweichungen in den Regierungsjahren bei
1 Edd. Bireh und Eisenlohr, vgl. Eisenlohr’s Vortrag über den Papyrus
Harris, Chabas, Recherehes 23—27, Brugsch 1. 1. 589,