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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

Manet  konisches  (iesehicktswerk.

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überlieferten  Zahl  erreichte  er,  dass  die  Gesammtdauer  der
Hyksosherrschaft  in  zwei  Hälften  zu  je  259  Jahren  zerfiel,  von
denen  die  erste  der  königlosen  Zeit,  die  wie  wir  gesehen  haben
als  thebanische  Dynastie  in  den  xogoi  erschien,  die  zweite  dagegen ­
  den  sechs  legitimen  Hyksos  angehörte.  Unser  Autor  hat
sonach,  allem  Anscheine  nach,  dieselben  kritischen  Grundsätze
gehabt,  wie  die  Urheber  der  Septuaginta,  welche  die  430  Jahre
seit  der  Einwanderung  Abrahams  bis  auf  den  Auszug  auch  in
zwei  Hälften  zu  je  215  Jahren  theilten,  von  denen  die  erstere
auf  den  Aufenthalt  in  Kanaan,  die  zweite  auf  den  in  Aegypten
entfiel  (vgl.  oben  S.  146).
Während  die  -sgo'.  des  Africanus  und  Eusebius  trotz  bedeutender ­
  Abweichungen  in  der  Zählung  der  XV.,  XVI.  und
XVII.  Dynastie  sich  mit  der  XVIII.  wieder  begegnen  und  bezüglich ­
  der  Herkunft  der  einzelnen  sich  entsprechenden  Dynastien ­
  mit  einander  vollkommen  übereinstimmen,  finden  wir  in
den  Excerpta  Barbari  gerade  das  Entgegengesetzte.  Wiewohl
kein  Zweifel  darüber  bestehen  kann,  dass  die  Potestas  Diospolitanorum
  mit  der  XII.  Dynastie  des  Africanus  und  Eusebius
identisch  sei,  so  ünden  wir  sie  als  X.  Potestas  bezeichnet;
ebenso  erscheint  die  XIV.  Dynastie  als  XII.  und  die  XVIII.
als  XVI.  Potestas.  Die  XIV.  Dynastie  wird  bei  Africanus  und
Eusebius  als  ,choitische',  die  XVIII.  als  ,thebanische'  bezeichnet,
die  ihnen  entsprechenden  Potestates  dagegen  als  tanitische  und
hermopolitische.  Selbst  in  der  Abtheilung  der  tcjjkk  weichen
die  Excerpta  von  den  bisher  betrachteten  zwei  szoöcs’.c  ab;
während  diese  erst  mit  der  XIX.  Dynastie  ihren  zweiten
tigoc  sehliessen,  enden  jene  denselben  mit  der  XVI.  Potestas
(=  XVIII.  Dynastie).  Die  Abweichungen  der  Excerpta  von
den  £-/.Scs£':  gehen  nicht  auf  Verschreibungen  zurück,  wir  können
an  einem  Beispiele  vielmehr  beobachten,  dass  dieselben  wohlbegründet ­
  sind  und  die  Kenntniss  des  Manethonischeu  Werkes
veiTathen.  Die  Excerpta  bezeichnen  die  XVI.  Potestas  als
eine  hermopolitische,  während  die  ihr  entsprechende  XVIII.  Dynastie ­
  von  Africanus  und  Eusebius  übereinstimmend  als  ein
thebanisches  Fürstenhaus  bezeichnet  wird.  Wir  wissen  nun
aus  den  Denkmälern,  dass  Ahmes  I.,  der  die  sogenannte
XVIII.  Dynastie  beginnt,  nicht  thebanischer  Abstammung  war,
sein  Name,  so  wie  der  in  seiner  Familie  so  häufig  vorkom-12*

            
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