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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

Manethonisches  Gescbichtswerk.

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die  Aegypter  der  Thutmosidenzeit  eine  Reihe  von  Hyksos  als
legitim  in  ihre  Königsverzeichnisse  aufgenommen  haben  1  und
es  sind  uns  in  der  That  durch  andere  Denkmäler  zwei  Hyksosnamen
  —  Salatis  und  Apophis  —  erhalten.  Aus  dem  Papyrus
Sallier  n.  I  ersehen  wir,  dass  unter  dem  letztgenannten  Könige
Apophis  sieh  ein  Haq  in  Oberägypten,  Namens  Raseqenen,  erhoben ­
  hat,  dessen  Nachfolger  Ahmes  I.  es  endlich  gelungen
ist,  die  Hyksos  aus  Aegypten  zu  vertreiben.  Andere  Denkmäler ­
  zeigen  uns,  dass  Ahmes  I.  eine  Reihe  von  Raseqenen
vorausgegangen  ist,  dass  sonach  die  oberägyptischen  Fürsten
eine  Zeitlang  als  Vasallen  der  Hyksos  regiert  haben  müssen,
bevor  sie  den  Kampf  geg-en  dieselben  aufnahmen. 2
Wir  haben  nun  zu  untersuchen,  wie  sich  die  Zahlen  der
Tcp„s;  zu  den  bei  Josephus  erhaltenen  Manethonisehen  sowie  zu
den  monumentalen  Angaben  stellen.  Zuerst  müssen  wir  uns  jedoch
daran  erinnern,  dass,  nachdem  Josephus  die  Gleichsetzung  der
Juden  mit  den  Hyksos  aufgebracht  hatte,  die  Einwirkungen
der  jüdischen  und  christlichen  Chronographen  bei  keinem
anderen  Theile  der  zip,o:  so  stark  gewesen  sind  als  gerade
bei  diesem;  wir  müssen  es  daher  versuchen,  so  schwierig  es  auch
sein  mag,  die  Zahlen  der  -cp.it  von  diesen  Einflüssen  zu  befreien. ­
  Zu  diesem  Behufe  gehen  wir  von  der  Hyksosdynastie,
die  uns  in  drei  Redactionen  erhalten  ist,  ans.

Josephus  114,  8:
Salatis  19  J.
Beon  44  „
Apaehuas  36  „  7  M.
Apophis  61
Annas  50  „  1
Assis  49  „  2
259  J.

A  frieanus:
Saites  19  -J.
Bnon  44  ,
Pachnan  61  (36  25)  J.
Staat:  50  J.
„Areihles  49  „
Iphohis  61  „

Eusebios  [Arm]:
Saites  19  J.
Bnon  40  _

Archles  30  ,
Aphobis  14  .

284(259-J-  25)  J.

103  J.

W T ir  haben  schon  (p.  164)  ausgeführt,  dass  die  zipzi  des  Africanus
  die  Regierungsdaner  der  XV.  Dynastie  um  25  Jahre  erhöhen ­
  ;  aus  dem  vorstehenden  Schema  ergibt  sich,  wie  dies,
durchsichtig  genug,  dadurch  erreicht  wurde,  dass  man  dem  dritten
Könige  Apachnas  statt  der  überlieferten  36  Jahre,  61  (36  -j-  25)
gab.  Wir  haben  ferner  gesehen,  dass  unter  derselben  Einwirkung

3  Zuerst  ward  hierauf  Laufch  aufmerksam,  Manetho  247  f.
2  Maspero,  Histoire  ancienne  p.  175.
            
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