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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 95. Band, (Jahrgang 1879)

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Krall.

mente,  wie  sie  uns  bei  Josephus  vorliegen;  ihn  müssen  wir
nach  den  Grundsätzen  der  historischen  Kritik,  da  Manetho’s
Werk  verloren  gegangen  ist,  als  den  ältesten  Zeugen  über
dasselbe  vernehmen.

I.  Capitel.
Die  Fragmente  des  Josephus.
Die  Manethonischen  Fragmente  bei  Josephus  behandeln
den  Einfall  der  Hyksos,  ihre  Herrschaft  über  Aegypten,  sowie
ihre  Vertreibung  durch  das  nationale  Königthum,  ferner  die
Geschichte  des  Sethotis  und  Armais,  in  welche  getrübte  Erinnerungen ­
  an  den  Kampf  zwischen  Sutech  (Seth)  und  Harmachis
  hineinspielen,  endlich  den  Auszug  der  Juden,  bei  dem
Josephus  näher  verweilt.  Zur  Ausfüllung  der  Zeit,  welche
zwischen  diesen  Ereignissen  verflossen  ist,  dienen  verschiedene
Königslisten,  die  von  Synchronismen  aus  assyrischer  und
griechischer  Geschichte  begleitet  werden.
So  wenig  umfangreich  und  zusammenhängend  diese  Fragmente ­
  auch  sind,  so  geben  sie  uns  doch  ein  ganz  genügendes
Bild  von  der  knappen  und  ernsten  Darstellung  Manetho’s,  die
uns  von  Josephus  theils  wörtlich,  theils  auszugsweise  wiedergegeben ­
  wird.  Hier  ist  es  vor  allem  für  uns  wichtig  festzustellen, ­
  mit  welchem  Grade  von  Genauigkeit  Josephus  bei  der
wörtlichen  Wiedergabe  Manetho’s  vorgegangen  ist,  wobei  uns
wohl  zu  Statten  kommt,  dass  Josephus  sich  bei  der  Widerlegung ­
  der  Darstellung  Manetho’s  über  den  Auszug  der  Juden,
veranlasst  sieht,  dieselbe  noch  einmal  vorzuführen.  Die  Vergleichung ­
  dieser  beiden  Reproductionen  des  Manethonischen
Textes 1  zeigt  uns,  dass  wir  bei  Josephus  auch  in  den  wört-1
  I'26,  11:  ’AvaXaßtuv  xe  xo'v  xe  zat  72  aXXa  xa  exeuh  :J27a~:ij.^0:v72
tspa  uöa,  eu0u;  Etc  A?0torfav  ävrjyOr,  wird  I  28,  10  wiedergegeben  ’AptEvtoo’.v
  et?  xrjv  AtOtoixlav  $u0'u;  avoSpavat,  tov  oe  Wxtv  za:  xtva  xüiv  aXXajv
üpwv  £ojü>v  napaxEOEtx^vat  rot?  UpEuat  8iai»uAdxxEa0at  xsX$uaavxa  oder  I  26,
13:  Ol  OE  5oXup.ixai  .  .  .  zai  Oüxa;  zat  apaystc  xoüxiov  (sc.  xßv  Upöv  tlt-Wt)
lepst;  zat  -pourjxa;  flvayza£ov  yiyvsaOat  verwandelt  sich  I  28,  11  in  xou;
'lEpoooXupiixa;  .  .  .  zat  xou;  tEpcac  änoopäxxEtv.  Ferner  I  28,  5  fnä  oysobv
            
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