Manethonisches Geschiclitswerk.
135
Noch grösser als bei Baunuter ist das Schwanken der
ägyptischen Chronographen in Bezug auf die richtige Einreihung
eines anderen Königs des jj Noferqarä. Nach
der Tafel von Abydos war er der unmittelbare Vorgänger des
Snefru, nach der Tafel von Saqqarah, die hier mit dem -röp.ot
iibereinstimmt, folgte er dagegen auf Senda: Senda und Snefru
sind nun etwa durch über zehn Regierungen von einander getrennt.
Dasselbe können wir bei dem Könige
Nebqarä der Tafel von Saqqarah, der sich deckt mit dem
^37 £ j |J Nebqa der Tafel von Abydos, sowie bei ff
Hutefa beobachten. Eine vergleichende Zusammenstellung der
beiden Tafeln wird dies hinreichend darthun.
Abydos
Saqqarah
13) Senda
14)
15)
16)
17)
18)
19)
20) Snefru
7) Senda
Noferqarä
Noferqasokar
W L W
T’atai
Sar
Sarteta
Nebqarä
15) Huni
16) Snefru
Als Nachfolger des Mena bezeichnet die Tafel von Abydos
eine Reihe von ,Niederwerfern' es sind ^ Teta, (j AteO,
Ata.
Die tijjisl kennen dagegen nur einen Athotis,
dafür nennen sie uns als zweiten Nachfolger des Mena
den König Kenkenes, welcher deutlich auf das ägyptische
A A X Qenqen ,Gewalt' hinweist. Haben wir es hier
AAAAAA AAA/Wi S G
mit denselben Persönlichkeiten zu thun, führte der ,Niederwerfer'
noch den Beinamen der ,Gewaltsame', oder liegen uns