Kant und der Spiritismus.
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unter den überhaupt existirenden Welten die nicht-räumliche
Welt (falls eine solche existirt) einen höheren Rang als alle
räumlichen Welten (deren Raum mag nun drei oder n Abmessungen
zählen) beanspruchen darf.
Auf eine solche deutet Kant in dem ,Beschluss* seiner
Naturgeschichte des Himmels. Nachdem er das G-eständniss
abgelegt hat, dass es uns nicht einmal bekannt sei, was der
Mensch wirklich ist, ob uns gleich das Bewusstsein und die
Sinne hievon belehren sollten, und dass wir daher noch viel
weniger werden errathen können, was wir werden sollen, wirft
er die Frage auf: ob die ,unsterbliche* Seele wohl in der
ganzen Unendlichkeit ihrer künftigen Dauer, die das Grab
selber nicht unterbricht, sondern nur verändert, an diesen Punkt
des Weltraumes, an unsere Erde geheftet bleiben solle? Wenn
nicht, so stehen ihr mehrerlei Auswege offen. Sie- kann ihren
Wohnsitz entweder innerhalb dieses Weltalls auf einem andern
Weltkörper desselben nehmen: ,vielleicht laufen die Trabanten
um den Jupiter, um uns dereinst zu leuchten*. Oder sie kann
,mit einem schnellen Schwünge sich über Alles, was endlich
ist, emporschwingen* und so nicht nur diese, sondern jede
räumliche Welt (gleichviel wie viel Dimensionen ihr Raum habe)
überhaupt verlassen.
Kant lässt keinen Zweifel darüber, welche Aussicht ihm
für die ,Hoffnung des Künftigen* günstiger erscheine. Die Idee
der Verpflanzung des ,unsterblichen Geistes* nach dem Tode
auf eine andere ,Kugel des Weltgebäudes* erscheint ihm als
,unsicheres* Bild der Einbildungskraft, mit dem man sich erlaubter-,
ja verständigerweise beschäftigen, aber auf welches
Niemand seine ,Hoffnung* gründen darf. Die Versetzung von
der Erde auf ein anderes Gestirn führt zwar von einem zu
einem anderen Punkte derselben, so wie der Uebergang in eine
mehrdimensionale Welt aus einer in eine andere Endlichkeit,
aber jene nicht über diese, dieser nicht über alle Endlichkeit
hinaus. Der von der Erde abgeschiedene Geist würde auf
einem anderen Planeten zwar eine andere, mit seiner irdischen
verglichen vollkommenei’e, aber erst, wenn er über Alles ,was
endlich ist*, sich emporgeschwungen hat, wird er eine ,erhöhete*
Natur besitzen und in einem ,neuen Verhältniss* gegen die
ganze (endliche) Natur (aus welcher er nunmehr herausgetreten