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Wenn das Yin vollkommen und das Gegentheil des
Gewöhnlichen ist, so entsteht Erdbeben. Desswegen lautet die
Deutung: Als Diener mächtig sein, als Kaiserin und Königin
eigenwillig sein, als Fremdländer das blumige Reich beleidigen,
als kleiner Mensch der Aelteste des Weges sein, als Räuber
endlich ein abtrünniger Diener sein.
Im siebenten Monate des siebenten Jahres desselben Zeitraumes
(624 n. Chr.) war in Sui-tscheu ein Erdbeben.
Ein Berg stürzte und verschloss den Strom. Das Wasser floss
nach rückwärts.
Im zehnten Monate des siebenten Jahres des Zeitraumes
Tsching-kuan (633 n. Chr.), Tag Yi-tscheu (2), war in der
Mutterstadt ein Erdbeben.
Im ersten Monate des zwölften Jahres desselben Zeitraumes
(638 n. Chr.), Tag Jin-yin (39), war in den zwei Landstrichen
^ Sung und ||| Tsung ein Erdbeben. Es zerstörte Hütten
und Häuser.
Im neunten Monate des zwanzigsten Jahres desselben
Zeitraumes (646 n. Chr.), Tag Sin-kiai (48), war in ||g Lingtscheu
ein Erdbeben. Dasselbe hatte einen Ton gleich dem
Donner.
Im achten Monate des drei und zwanzigsten Jahres desselben
Zeitraumes (649 n. Chr.), Tag Kuei-yeu (10), erster Tag des
Neumonds, war in Ho-tung ein Erdbeben. In Tsin-tscheu
war es noch ärger. Es erdrückte über fünfzig Menschen.
An dem Tage Yi-kiai (12), war wieder ein Erdbeben.
Im eilften Monate desselben Jahres, Tag Yi-tsch’eu (2),
war wieder ein Erdbeben.
Im vierten Monate des ersten Jahres des Zeitraumes
Yung-hoei (650 n. Chr.), Tag Ki-sse (6), erster Tag des Neumonds,
war in Tsin-tscheu ein Erdbeben.
An dem Tage Ki-mao (16), war wieder ein Erdbeben.
Im sechsten Monate desselben Jahres, Tag lveng-tschin
(17), war wieder ein Erdbeben. Dasselbe hatte einen Ton gleich
dem Donner.
Im zehnten Monate des zweiten Jahres desselben Zeitraumes
(651 n. Chr.) war wieder ein Erdbeben.
Im eilften Monate desselben Jahres, Tag Meu-yin (15),
war in Ting-siang ein Erdbeben.