K altenbrunn er. Pabsturkunden in Italien.
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Pabsturkunden in Italien.
Bericht über zwei mit Subvention der hoben kaiserl. Akademie
der Wissenschaften im Frühjahre 1878 und Winter 1878/9 unternommene
Reisen.
Von
Dr. Ferdinand Kaltenbrunn er,
Privatdocent an der Universität in Graz.
mein Iter Italicum hatte zunächst den Zweck, für Arbeiten
auf dem Gebiete der päbstlichen Urkundenlehre die Untersuchung
von möglichst vielen Originalen vorzunehmen, wobei
ich als obere Grenze den Regierungsantritt Innocenz III. festsetzte.
Ich hatte das Glück bei der hohen kaiserlichen Akademie
der Wissenschaften grossmütige Förderung dieser Absicht zu
linden, indem mir für zwei Reisen (im Frühjahre 1878 und
Winter 1878/9) eine ansehnliche Subvention bewilligt wurde,
wofür ich derselben* hiemit meinen ganz ergebensten Dank
ausspreche, sowie ich dem hohen k. und k. Ministerium der
auswärtigen Angelegenheiten und Sr. Eminenz dem Herrn
Cardinal Dr. Kutschker für Empfehlungsschreiben zum Danke
verpflichtet bin.
Bei Ertheilung der Subvention erhielt ich von der hohen
Akademie den Auftrag, über den Bestand an päbstlichen Urkunden
in italienischen Sammlungen möglichst eingehenden
Bericht zu erstatten. Damit musste sich nun meine Arbeit
ausdehnen; nicht bloss Originale galt es zu berücksichtigen,
sondern auch Copien — auch das Feld der Handschriftendurchsuchung
musste betreten werden, wobei manches bisher unbekannte
Material zu Tage kam. Ich theile nun den Bericht,
den ich hiemit der Ooffentlichkeit übergebe, in zwei Theile.