Die Kosmologie und allgemeine Naturlehre des Roger Baco.
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christlich gewordene Zeit als die Zeit der Erfüllung, als das
höhere Complement der in der Einheit des christlichen Gedankens
zusanimengefassten Bestrebungen der gesummten vorchristlichen
Völker und Culturen auffasst, einen ganz anderen
Maassstab an die irdische Menschenzeit an, als jene Betrachtungsweise,
welche die menschliche Geschichte zu einem selbstständigen
in sich abgeschlossenen Gebiete von Erfahrungen
machen will, das für sich eine neue höhere Welt auf Grund
der irdisch-sinnlichen Erfahrungswelt constituiren soll. Der
Gedanke jener Evolutionen, die auf Grund der aus dem vorchristlichen
Alterthum überkommenen Cultür in der christlich
gewordenen Zeit vor sich gehen, und zu welchen sich die
Entwickelungen der vorchristlichen Zeit und Welt als blosse
Vorstufen verhalten sollten, konnte erst in einem Zeitalter eintreten,
welchem klar geworden war, dass auch die seitherigen,
in die christliche Weltzeit fallenden Entwickelungen nur als
die Anfänge und Vorstufen viel umfassenderer Entwickelungen
anzusehen seien, die wir wohl ahnen aber mit unseren Gedanken
vorläufig gar nicht umspannen können. Es ist kein Zweifel,
dass erst die Ueberwindung des geoeentrischen Standpunktes
der physikalischen Weltbetrachtung in Verbindung mit den
weiter hervortretenden Einblicken in die vorausgegangenen
Perioden der Erdentwickelung den Gedanken reifen machte,
es möge die Erde zu einem Schauplatze cultureller Entwickelungen
bestimmt sein, in welchem sich ein Erfahrungsgebiet
von derselben unbegränzten Weite wie jenes der äusseren
sinnlichen Naturwirklichkeit aufthue, nur dass hier die Weite
nicht in der räumlichen Ausdehnung, sondern in der unabsehbar
grossen Fülle der als möglich und wahrscheinlich bevorstehenden
eulturellen Evolutionen zu suchen ist. Wenn alles vorhandene
Stoffliche als Mittel und Vehikel geistiger und sittlicher
Evolutionen zu dienen hat, so wird die zeitlich-irdische
Menschheitsentwickelung wohl erst dann an ihrem Ende angelangt
sein, wenn alle dem Menschen von der sinnlich-natürlichen
Wirklichkeit dargebotene Mittel seiner geistig-ethischen
Entwickelung erschöpft und verbraucht sein werden; die zeitliche
Menschheitsentwickelung muss einen der Massenhaftigkeit
und Fülle der von der sinnlichen Daseinswirklichkeit dargebotenen
Mittel entsprechenden Umfang und. Inhalt ihrer