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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

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Pfizmaier.

Der  Falke  macht  als  Kaubvogel  Angriffe  und  ist  ein  Bild
der  Diener  des  Kriegerstandes.  Die  Gans  hat  zwar  Federn
und  Flügel  rein  und  makellos,  kann  aber  nicht  weit  fliegen.
Sie  lässt  sich  zu  Erfassen  und  Angriff  nicht  brauchen,  sie
taugt  für  die  Küche,  sonst  für  nichts.
Im  zwölften  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Kuang-khi  (885  n.  Chr.)  war  auf  dem  Berge  ^  Tsi-tsin
bei  Ping-lö  in  Hiä-tscheu  ein  Fasan  mit  zwei  Köpfen,  welche
gegen  den  Rücken  gekehrt  waren  und  mit  dem  Halse  zusammenhingen. ­
  Er  setzte  sich  auf  das  Vordach  der  Scheune  von  Tsitsin.
  Einige  Monate  später  kamen  mehrere  hundert  Fasanen,
kämpften  mit  ihm  und  tödteten  ihn.
Im  ersten  Monate  des  zweiten  Jahres  desselben  Zeitraumes
(886  n.  Chr.)  liessen  in  der  Wildniss  von  m  m  Hu-tsch’ing,
Bezirk  (  ^  )  1  Min,  Fasanen  und  Habichte  in  der  Nacht
ihre  Stimme  ertönen.
Im  siebenten  Monate  desselben  Jahres  verbrannte  auf  dem
Berge  .4*  %  Tschung-tiao  eine  Elster  ihr  Nest.
Im  siebenten  Monate  des  dritten  Jahres  desselben  Zeitraumes ­
  (887  n.  Chr.)  verbrannte  eine  Elster  wieder  ihr  Nest.
Die  von  King-fang  verfassten  Ueberlieferungen  von  den
Verwandlungen  sagen:  Wenn  der  Gebieter  der  Menschen  hart
und  quälerisch  ist,  so  verbrennen  die  Vögel  ihr  Haus.
Im  zehnten  Monate  desselben  Jahres  kämpften  zu
U-tsch’ing  in  Tse-tscheu  Eulen  mit  Habichten  und  tödteten
einander.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Kuang-hoa  (899  n.  Chr.)
verwüstete  ^|J  ^  ^  Lieu-jin-kung,  bemessender  Abgesandter
des  Abschnittsrohres  für  |&|£|  Yeu-tscheu,  den  Landstrich  J§|
Pei  und  zog  fort.  In  der  Nacht  flogen  mehrere  Zehende  von
Nachtfalken  in  sein  Zelt.  Man  verscheuchte  sie,  aber  sie  kamen
wieder.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Tschao-tsung  baute  ein  kahler
Kranich  sein  Nest  in  einer  Ecke  der  Vorhalle  des  inneren
Palastes.  Der  Kaiser  sah  es  und  erschoss  ihn  mit  einem  Pfeil6.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Thien-fö  (902  n.  Chr.)
befand  sich  der  Kaiser  in  Fung-tsiang.  Im  eilften  Monate  dieses

1  In  den  hier  dargelegten  Zeichen  wird  durch  eingeschlossen.
            
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