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Werner.
in den Himmelskreisen Unterscheidbare geltend. Alle einzelnen
Himmel sind specifiscli von einander unterschieden; von den
einzelnen Himmeln sind wieder die ihnen eingefügten Sternkörper,
und in noch höherem Grade diese selber von einander
verschieden. 1 Die Welt enthält die gesammte Materie in uno
individuo in sich, so dass nicht mehrere Welten sein können;
sie kann dies nicht von sich haben, da sie nicht als Ein Körper,
sondern in einer Mehrheit von Körpern besteht; sie hat es also
von diesen mehreren Körpern als ihren discreten Theilen, sie ist
etwas primär in der gesonderten Verschiedenheit dieser Theile
Gegebenes, der Weltkreis (Orbis = Mundus) etwas in einer
Vielheit von Orbes Existirendes. Der Orbis oder Mundus verhält
sich demnach nicht als generische Potenzialität zu einer
aus ihm hervorgegangenen individuellen Mehrheit von Orbes;
also sind die einzelnen Orbes nicht etwa Individuen einer
allgemeinen Species, sondern jeder für sich selbst eine besondere
Species. 2 Dies gilt bereits von den Elementensphären;
es muss also in noch höherem Grade von den Himmelskreisen
gelten, die weit vollkommener sind als die elementarische
Welt, 3 es muss in höchstem Grade von den einzelnen Sternkörpern
gelten. 4
1 Diese Aeusserung ist speciell gegen Messehalak gerichtet, dessen Ansicht
nach Albertus Magnus (Coel. et Mund. II, tr. 3, c. 4) ist, dass alle Gestirne
und überhaupt der gesammte Himmel als Corpus quintuin unius
naturae et speciei sei. Albert vertheidiget die speeifische Verschiedenheit
der Sterne unter einander, aber die speeifische Einheit derselben mit den
Orbes, welchen sie eingefügt sind: Quia stella est quasi dignior pars
orbis, cui praesidet motor orbis et per ipsum influxit motum in totum
orbem; et ideo omnes aliae partes referuntur ad stellas, et non dift'erunt
ab aliis partibus specie, quia species est motor, qui dat speciem toti orbi
per stellam, sicut anima dat esse per cor animali, quia cor est principium
animalis.
2 Commun. Natur. II, pars 4, c. 4.
3 Mundus occupat totam materiam suam in uno individuo, ergo non est
potentiale, ut sint plures orbes individuales in una specie orbis. Item
hoc videmus de orbibns elementaribus, ergo a simili multo magis in
coelestibus propter eorum imperfectionem. Multitudo individuorum sub
una specie est propter imperfectionem. L. c.
4 Aristoteles dicit 2 Anim., quod diversitas effectuum secundum speciem
sequitur ad diversitatem naturarum specificam. Orbes coelorum et elementorum
occupant totam naturam suam in uno individuo. Ergo similiter
stella, quae nobilior est. Commun. Natur. II, pars 4, c. G.