Seltsamkeiten ans den Zeiten der Thang.
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es ebenso. Der Bambus verdorrte zugleich und starb ab. In
diesem Jahre war grosse Hungersnoth. Das Volk pflückte die
Früchte und ass sie.
Man deutete dieses: Wenn in dem Reiche Bambus und
Pistazienbäume verdorren, so verbringt man keine drei Jahre,
und man hat die Trauer um einen Todten. 1
Im siebzehnten Jahre desselben Zeitraumes (729 n. Chr.)
trug der Bambus von Mö-tscheu Früchte.
Im Anfänge des Zeitraumes Thien-pao (742 n. Chr.) wuchs
an den Pfeilern des Hauses # ItL Li-hi-yin’s, eines
Menschen der Landschaft Lin-tschuen, eine Unsterblichkeitspflanze,
welche von Gestalt dem Bildnisse des Himmelsgeehrten
glich.
Im siebenten Monate des zweiten Jahres des Zeitraumes
Schang-yuen (761 n. Chr.), Tag Kiä-schin (41), wuchs in der
Vorhalle Yen-ying, über dem kaiserlichen Sitze eine
weisse Unsterblichkeitspflanze mit einem Stengel und drei
Blüthen. Woiss ist das Bild der Trauer um einen Todten. 2
Im neunten Jahre des Zeitraumes Ta-ho (835 n. Chr.),
im Winter, wuchsen auf dom goldenen Gürtel iß ft Tschingtsehü’s
Schwämme. Es war nahezu Ungeheuerlichkeit der
Pflanzen.
Im sechsten Monate des vierten Jahres des Zeitraumes
Klmi-tsch’ing (839 n. Chr.) brachten die Früchte des Bambus
der Berge von Siang-tscheu Reis zu Wege. Das Volk
pflügte sie und ass sie.
Im siebenten Monate des ersten Jahres des Zeitraumes
Kuang-khi (885 n. Chr.) wuchsen zu Kiai, Yung und
Lö in Ho-tschung Pflanzen, deren Blätter nach Art der
Fahnen sich gegenseitig umwickelten und verknüpften. Die
Zeitgenossen glaubten, es sei die Fahnenpflanze.
Im siebenten Monate des zweiten Jahres desselben Zeitraumes
(886 n. Chr.) wuchsen zu Lin-yeu in Fung-tsiang
Pflanzen, welche die Gestalt von Fahnen hatten.
Die Deutung sagte: Diese Felder werden mit Krieg überzogen.
1 Im vierten Jahre dos Zeitraumes Khai-yuen (716 n. Chr.) starb der
zurückgetretene Kaiser Jui-tsung.
2 Im folgenden Jahre starb Kaiser Sö-tsung.