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D. H. Müller.
Schibäm Bait-Aqjän
hiess ursprünglich Jahbis, wurde aber Schibäm genannt, weil
es von Schibäm ibu 'Abdallah ibn As'ad ibn Guscham
ibn Häschid bewohnt wurde. Ueber Schibäm sagt 'Ali ibn
Abi Tälib:
Ich richtete mein Augenmerk auf Hamdän, die sich immer gleich bleiben,
so oft ein schwerer Kampf meinen Schild und meinen Bogen herausforderte.
Ich liess unter ihnen meinen Ruf erschallen, und mir antworteten
Ritter von Hamdän, Ritter ohne Tadel,
Ritter, die im Kampfgewühle nicht zurückweichen
am Tage der Schlacht, Ritter von Schäkir und Schibäm
Und von Arhab, den stolzen Speerschleuderern
und von Nihm und den Stämmen as-Sabi* und Jäm.
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In Schibäm sind Säulen aus Stein aus alter Zeit, die
Säl-Säulen genannt werden und auf denen ein Thron sich erhob,
sie sind aber nicht von so edlem Styl und so feiner Colorirung
wie die von Marib. Es ist die Residenz der Familie
Ja'fur, der Nachkommen des Dzu-Hiwäl, 1 und gehört zu den
gesegnetesten Landstrichen Jemens. Dasselbe liegt auf dem
Abhange des Berges Dzuchär, 2 welchem zwei Bäche entströmen,
in der Mitte des Ghüla-Thales von einer Mauer umgeben, die
'Abd-ar-Rabmän ibn Ja'fur erbaut bat, nachdem ihn Mensur
und Schärijämijän belagert hatten.
Aebnlicb beschreibt Hamdäni Schibäm in dem Gazirat-al-'Arab
187 bei der Aufzählung der Districte Jemens (Vgl. Jacut
1 Diese Burg wird desshalb auch Sehibäm-Hiwäl genannt. Vgl. Butgers
Hist. Jem. 218.
2 Jacut kennt diesen Namen nicht; es ist aber, wie wir weiter unten sehen
werden, nur der ältere Namen des Berges, der später Kaukabän hiess.
Bekri hat S. 34-1 A -C , V ich behalte jedoch die Leseart des Codex, weil sie
von den Handschriften des Gazirat unterstützt wird. So heisst es z. B.
Gazirat 33ö: ,Zu den Merkwürdigkeiten Jemens gehört der Berg Dzuchär
(,I_S. j), auf welchem Städte, Messendes Wasser und Quellen sich befinden
; auf demselben sind auch zwei Burgen, Kaukabän auf der einen
Seite und Schuraib auf der andern Seite*. In den Inschriften findet sich die
Wurzel im Hai. 412, 3. 7. In einem nomen compositum (irnöy) Hai.
244, I und 577, 2; als Eigenname scheint es Ilal. 215, 1 vorzukommen.