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D. H. Müller.
Die Schaaren der heranzieh enden Vögel halten Rast auf ihm
und das Wasser durchrieselt seine Kanäle —
Ein stets fliessender Quell, der frischen Trunk gewährt.
Und auf seiner Höhe oberhalb (des Daches) ist eine Warte
aus wohlgeglättetem Marmor, die seine Herren besteigen
ohne Mühe, so oft es ihnen beliebt.
An der Seite der Burg stand eine hohe Palme, ad-Da'ia
genannt, deren Aeste einen Wasserteich beschatteten. Ueber
Ghomdän sagt ’Omajja ihn Abi as-Salt, nach andern Abü-as-Salt;
andere behaupten, dass das Gedicht gefälscht sei, und
dass nur drei oder vier Verse davon echt sind:
So trinke denn und wohl bekomm’s, auf deinem Haupte ist die Krone
und auf der Höhe von Ghomdän ist dein Palast.
Es ist eine Burg, die dein Vater, der Fürst Dzü-Scharh, erbaut;
hat denn Jemand das erreicht, was er?
Die Vögel können sie nicht besteigen,
die Vögel, die sonst die steilsten Höhen emporklimmen.
Hiinjar hörte nicht auf die Burg, zu bewohnen und sie
zu vergrössern, bis sie zur Zeit 'Othman’s, so gut erhalten,
wie sie war, zerstört worden ist. Darüber sagt 'Alqama ihn
Dzü-Geden:
Da liegt Ghomdän hocherhaben,
als ob es ein hoher Berg wäre.
Es bewohnt es ein ruhmreicher Recke,
vor dem Alle das Haupt beugen.
Er sagt ferner:
Da liegt Ghomdän hocherhaben,
sein Bau ist das wunderbarste Wunder.
Oben Marmor wohlpolirt und kostbar
und unten Trümmer.
Er sagt auch:
Kann nach Ghomdän, das ein Spiel
der Wellen und Winde geworden,
Und nach Nä'it, das öde und leer ist,
ein Begüterter noch Glück erhoffen ?
Er sagt ferner:
Ghomdän hat Betrübniss erfahren durch die Wendung des Schicksals
nach aller Herrschaft und nach allem Stolz.
Der Fürst von Qahtän liess seine Quadern glätten
und seine Säulen, und gegossen Erz war sein Cement.