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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

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Pfizmaier.

gehen.  Sie  verfertigte  Polster  des  liegenden  Bären,  um  für
männliche  Kinder  geschickt  zu  sein.  Es  waren  ebenfalls  Ungeheuerlichkeiten ­
  der  Kleidung.
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  King-lung  (709  n.  Chr.),
bei  dem  im  eilften  Monate  stattfindenden  Opfer  in  den  Vorwerken, ­
  machte  die  Kaiserin  zweitnächste  Geschenke  und  ernannte ­
  Frauen  zu  Frauen  des  Gebetes.  Sie  leitete  in  Opferkleidern ­
  die  Geschäfte.  Es  war  nahezu  Ungeheuerlichkeit  der
Kleidung.
Kaiser  Tschung-tsung  beschenkte  den  Vorgesetzten  Diener
/ll  ^1*  Tsung-thsu-khe  und  Andere  mit  einer  Art  Tuchmütze. ­
  Dieselbe  war  von  Schnitt  hoch  und  umgestürzt.  Es  war
eine  Mütze  aus  der  Zeit,  in  welcher  der  Kaiser  in  dem  Wohnhause
  der  Fremdländer  sich  befand.  Desswegen  gaben  ihr  die
Zeitgenossen  den  Namen  j^l  jjjjjj'  Ying-wang-pu  ,das  Umstürzen ­
  des  Königs  Ying‘.
Im  ersten  Monate  des  fünfundzwanzigsten  Jahres  des
Zeitraumes  Khai-yuen  (737  n.  Chr.)  wurde  JfP  'Jdz:  Yün-yin,
ein  Mann  des  Weges,  ein  Vorstellungen  machender  und  berathender
  Grosser.  Derselbe  trug  die  Kleidung  eines  Mannes
des  Weges  und  besorgte  die  Geschäfte.  Es  war  ebenfalls  Ungeheuerlichkeit ­
  der  Kleidung.
Im  Anfänge  des  Zeitraumes  Thien-pao  (742  n.  Chr.)
liebten  es  die  vornehmen  Seitengeschlechter,  so  wie  die  vorzüglichen ­
  Männer  und  das  Volk,  Kleidung  von  Hu  und  Kopfbedeckungen ­
  von  Hu  zu  verfertigen.  Die  Frauen  gebrauchten
als  Haarnadeln  gespaltene  Haarnadeln  des  schwankenden  Kopfputzes. ­
  Brustlatz  und  Aermel  waren  eng  und  klein.
Die  theure  Königin  von  dem  Gesclilechte  ^  Yang
machte  gewöhnlich  falsches  Schläfenhaar  zum  Kopfputz  und  bekleidete ­
  sich  gern  mit  gelben  Unterröcken.  Es  war  nahezu  Ungeheuerlichkeit ­
  der  Kleidung.  Die  Zeitgenossen  sagten  darüber
das  Wort:  Der  gebührende  Haarschopf  schleudert  die  innere
Seite  des  Flusses.  Der  gelbe  Unterrock  vertreibt  den  Lauf  des
Wassers.
Gegen  das  Ende  des  Zeitraumes  Yuen-ho  (820  n.  Chr.)
bildeten  die  Frauen  runde  Haarschöpfe  und  Haarschöpfe  der
Mörserkeulen.  Sie  trugen  keine  Zierathen  des  Schläfenhaares.
Sie  verwendeten  auch  keine  rothe  Schminke.  Sie  gossen  bloss
            
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